Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Nach Fed-Ankündigung Europäische Staatsanleihen steigen deutlich

Die Fed will den Leitzins in diesem Jahr nur moderat erhöhen – und stützt damit auch europäische Staatsanleihen. In Frankreich, Spanien, Italien und Deutschland sanken die Anleiherenditen – teils um 30 Basispunkte.
17.03.2016 - 16:14 Uhr
Europäische Staaten profitieren von den Auswirkungen der Fed-Politik. Quelle: dpa
Euro-Münzen

Europäische Staaten profitieren von den Auswirkungen der Fed-Politik.

(Foto: dpa)

Frankfurt Deutsche Bundesanleihen und US-Treasuries haben am Donnerstag klar zugelegt. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten bei 0,24 Prozent sieben Basispunkte niedriger. Am Terminmarkt stieg der Bund- Future um 67 Basispunkte auf 162,18 Prozent. Die Rendite von US- Staatsanleihen mit zehn Jahren Laufzeit fiel um fünf Basispunkte auf 1,85 Prozent.

Die US-Notenbank hatte angedeutet, dass sie wegen der Risiken für das weltweite Wirtschaftswachstum die Zinsen wohl langsamer als zuvor erwartet erhöhen werde. Die aktualisierten Quartalsprognosen der Fed zeigen ihren Leitzins Ende 2016 bei 0,875 Prozent, was in diesem Jahr zwei Anhebungen von jeweils einem viertel Prozentpunkt bedeuten würde.

„Die Sparer haben es selbst in der Hand“
„Die Sparer haben es mit ihren Anlage-Entscheidungen auch selbst in der Hand, wie hoch ihre Erträge ausfallen, auch in Zeiten niedriger Zinsen. Die Sparer müssen ihr Geld nicht nur auf dem Sparbuch anlegen, sondern haben auch andere Möglichkeiten.“
1 von 20

Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank, lässt Kritik an sich abperlen. In einem Interview mit der „Bild”-Zeitung sagt er am 28. April 2016, der Wirkungsnachweis seiner Politik benötige Zeit und Geduld. Sparer legt der EZB-Präsident nahe, mehr Risiken am Kapitalmarkt einzugehen.

(Foto: dpa)
„Mittlerweile geht die expansive Geldpolitik in ein expansives Versagen über. Aus 'Quantitativer Lockerung' wird 'Quantitatives Scheitern'.“
2 von 20

Nigel Wilson, Chef des britischen Versicherers Legal & General, im Handelsblatt-Interview am 28 April 2016.

„3 Prozent Zins bei 3 Prozent Inflation ist nicht dasselbe wie 0 Prozent Zins bei 0 Prozent Inflation.“
3 von 20

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) am 8. April 2016 auf einer Veranstaltung in Kronberg über die unterschiedliche Wahrnehmung einer realen Verzinsung in Höhe von null Prozent. Er sagte zudem laut „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, dass die Zeit der extrem lockeren Geldpolitik enden müsse.

(Foto: AP)
„[Negative Zinsen] bestrafen die Sparer auf der Welt ganz erheblich.“
4 von 20

Larry Fink, Chef des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock, am 10. April 2016 in seinem Brief an die Aktionäre.

(Foto: Reuters)
„Wir wären besser dran, wenn wir das Geld unter eine Matratze stecken würden.“
5 von 20

Das Problem: Er bräuchte nur eine vertrauenswürdige Person, die dann darauf schlafen würde. Der US-Investor Warren Buffett klagt im Programm des US-Wirtschaftssenders CNBC am 29. Februar 2016 über die notorische niedrigen Zinsen in Europa. Die Zinspolitik „verzerrt alles“.

(Foto: Reuters)
„Das wird eine Reihe ungewollter Konsequenzen nach sich ziehen, die wir nicht verstehen.“
6 von 20

Der CEO der Investmentbank JP Morgan, Jamie Dimon, kann sich negative Zinsen in den USA nicht vorstellen. Über den Minuszins in Europa sagt er dem US-Wirtschaftssender CNBC am 3. März: „In fünfzig Jahren werden darüber Bücher geschrieben, was wir hätten tun sollen, was wir getan haben, hätten tun können – und was wir daraus lernen können.“

(Foto: dpa)
„Die aktuellen Bedingungen könnten das Potenzial für künftige Systemrisiken schaffen.“
7 von 20

Der Vorstandsvorsitzende der schweizerischen UBS, Sergio Ermotti, mahnt am 2. März 2016 in einem Interview mit Bloomberg vor den niedrigen Zinsen. „Manche Banken übernehmen sich bei der Kreditvergabe“, gibt er zu Bedenken.

(Foto: AFP)

Auch Papiere der Euroraum-Peripherieländer erhielten Rückenwind von den Fed-Signalen. Zehnjährige italienische Bonds rentierten bei 1,28 Prozent fünf Basispunkte niedriger. Die Rendite von entsprechenden spanischen Papieren fiel um acht Basispunkte auf 1,42 Prozent. „Wir beobachten bei Bonds insgesamt eine Stärke“, sagt Marius Daheim, leitender Zinsstratege bei SEB AB in Frankfurt.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Mehr zu: Nach Fed-Ankündigung - Europäische Staatsanleihen steigen deutlich
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%