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Neue Anleihen Spanien muss mit höheren Zinsen locken

Auch Spanien macht die Schuldenkrise in Südeuropa zu schaffen. Auf dem Markt schwindet das Vertrauen, und Spanien muss sich immer teurer finanzieren.
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Madrid Spanien hat sich am Kapitalmarkt zu einem hohen Preis mit frischem Geld eingedeckt. Bei der Auktion einer Staatsanleihe mit einjähriger Laufzeit wurden knapp 3,8 Milliarden Euro eingenommen, teilte die Finanzagentur am Dienstag in Madrid mit. Dafür muss ein durchschnittlicher Zinssatz von 3,702 Prozent bezahlt werden. Bei der vorherigen Auktion hatte er noch bei 2,695 Prozent gelegen.

Auch bei Ausgabe einer Staatsanleihe mit 18-monatiger Laufzeit musste Spanien die Geldgeber mit einem deutlichen Renditeaufschlag locken. Der Durchschnittszins stieg von 3,260 auf 3,912 Prozent. Mit diesen Papieren nahm der klamme Staat 661 Millionen Euro ein. Die Nachfrage war enorm: Sie überstieg das Angebot um das 5,5-Fache, während die einjährigen Papiere nur 2,2-fach überzeichnet waren.

  • rtr
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1 Kommentar zu "Neue Anleihen: Spanien muss mit höheren Zinsen locken"

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  • So passierts: Wenn private Gläubiger an Staatspleiten beteiligt werden (sollen) wie in Griechenland, lassen sie sich die Anleihezeichner das Risiko vergüten in Form höherer Zinsen, was die Refinanzierung verteuert und die Staaten Richtung Pleite manövriert...Griechenland gerettet, Spanien in Folge pleite - Das soll die Lösung sein?

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