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Pimco-Chef Gross „Wir sind keine reinen Anleihen-Leute mehr“

Pimco-Gründer Bill Gross plaudert über die Gründe für den Rückzug von Co-Chef El-Erian. Und er verkündet die strategische Wende. Die Tochter der Allianz soll stärker in die Vermögensverwaltung mit Aktien einsteigen.
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Bill Gross, Gründer von Pimco, will nun stärker auf die Vermögensverwaltung mit Aktien setzen. Quelle: dapd

Bill Gross, Gründer von Pimco, will nun stärker auf die Vermögensverwaltung mit Aktien setzen.

(Foto: dapd)

New York Der Vermögensverwalter Pimco will in den kommenden Wochen mehr Vize-Chefs ernennen. Das erklärte Bill Gross, Investmentchef (CIO) und Mitbegründer von Pimco, am Mittwoch. Zuvor war der Abgang von Pimco-Chef Mohamed El-Erian bekannt geworden. Pacific Investment Management Co. (Pimco) ist eine Tochter des deutschen Versicherers Allianz.

„Ich beabsichtige, dass eine Vielzahl von Vertretern sichtbar sind - und dass jedem bestimmte Asset-Rollen auf globaler Basis und mit einem globalen Menü zugewiesen werden”, sagte Gross im Interview mit der Bloomberg. Der bisherigen Ausrichtung der Gesellschaft erteilte er eine Absage: „Wir sind keine reinen Anleihen-Leute mehr.“

El-Erian wird Mitte März zurücktreten. Sein Nachfolger als CEO ist laut einer Pressemitteilung vom Dienstag Douglas Hodge. Dieser ist Managing Director und derzeit Chief Operating Officer. El- Erian, 55, bleibt Mitglied des International Executive Committees der Allianz und soll den Vorstand des Münchener Versicherers in globalen Wirtschafts- und Politikfragen beraten.

Das Flaggschiff von Pimco ist der Anleihefonds Pimco Total Return Fund. Er hat ein Volumen von 237 Milliarden Dollar. Im vergangenen Jahr musste er jedoch unter dem Strich Abflüsse von 41,1 Milliarden Dollar hinnehmen, als die Zinsen zu steigen begannen. Zudem verlor der Fonds im Oktober seinen Titel als weltgrößter Investmentfonds. Das geht aus Daten von Morningstar hervor, die Anfang Januar veröffentlicht wurden.

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