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Premium Pimco-Chefstratege Mark Kiesel „Fast alles ist teuer“

Der Chefstratege des Fondsriesen Pimco über Blasen am Anleihemarkt, deutsche Papiere und seine Lieblingsinvestments. Außerdem verrät er, wie der „Total Return“ nach dem Weggang von Bill Gross wieder erfolgreich wurde.
31.05.2015 - 16:45 Uhr
Frankfurt/Main 12.04.2013

Mark Kiesel, Fondsmanager Pimco

Alex Kraus // Grabig 9  // 97833 Frammersbach // tel. 0049160 94457749 // alex@kapix.de LOK





 Quelle: Alex Kraus für Handelsblatt
Mark Kiesel

„Wir gehen davon aus, dass die Fed im Herbst beginnen wird, den Zins anzuheben“, sagt der Pimco-Fondsmanager.

(Foto: Alex Kraus für Handelsblatt)

Frankfurt Mark Kiesel ist ein Arbeitstier. Der Co-Chef-Stratege des weltgrößten privaten Anleiheinvestors Pimco ist von drei Uhr morgens bis vier Uhr nachmittags in seinem Büro im kalifornischen Newport Beach, um mit seinen Kollegen in allen Zeitzonen über Video konferieren zu können. Damit will er Pimco einen Informationsvorsprung sichern: Immer wichtiger werde vor allem, das rohstoffhungrige China genau zu beobachten. Mit großem Respekt denkt der 45 Jährige an die 18 gemeinsamen Arbeitsjahre mit seinem Ex-Chef zurück – dem „sehr guten“ Investor Bill Gross.

Herr Kiesel, kaufen Sie Staatsanleihen ohne Rendite?
Wir halten uns möglichst fern von Märkten ohne Rendite. Und wir glauben kaum an niedrigere Zinsen.

Das heißt konkret?
In der aktuellen Phase des Konjunkturzyklus kaufen wir kaum Staatsanleihen aus der westlichen Hemisphäre. Wir mögen einige wenige Länder wie Brasilien und Mexiko. Dort glauben wir, dass die Zinsen in ein bis zwei Jahren niedriger sein werden, deren Kurse also steigen.

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