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Rentenmarkt Druck auf die Anleihen wächst

Die Kapitalmarktzinsen im Euro-Raum und den USA sind gestern weiter gestiegen. Die unerwartet rückläufigen Daten zur deutschen Industrieproduktion konnten Händlern zufolge die Unsicherheit am Rentenmarkt nicht dämpfen. Vor der am heutigen Mittwoch erwarteten Leitzinserhöhung der US-Notenbank rückten die Daten in den Hintergrund.

cü FRANKFURT. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg am Dienstag bis zum Handelsende auf 4,03 Prozent, die der gleichlaufenden US-Anleihe auf 5,13 Prozent. Der Terminkontrakt Bund-Future verlor 0,14 Prozentpunkte auf 115,04 Prozent. Aus technischer Sicht gilt der Abwärtstrend des Bund-Futures als intakt.

Etwas belastet wurden die Anleihen auch durch das Angebot an neuen Staatsanleihen, die allerdings recht gut aufgenommen wurden. Griechenland stockte eine zehnjährige Anleihe um 1,56 Mrd. Euro auf, die Niederlande erhöhten das Volumen des 30-jährigen Bonds um 1,83 Mrd. Euro. In dieser Woche stocken im Euro-Raum noch Italien und Portugal bestehende Emissionen auf.

Auch in den USA standen am Dienstag Emissionen im Fokus. Für den Abend war die Begebung einer neuen dreijährigen Staatsanleihe im Volumen von 21 Mrd. Dollar geplant, am Donnerstag wird das US-Schatzamt eine neue zehnjährige Anleihe über 13 Mrd. Euro platzieren.

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