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Rentenmarkt Fed-Entscheidung stoppt Höhenflug bei Anleihen

Während die Zinserwartungen bei zweijährigen US-Anleihen für Kursgewinne gesorgt haben, ging es für europäische Anleihen abwärts.

FRANKFURT. Die Renditedifferenz zwischen zwei- und zehnjährigen Papieren in Europa erreichte den höchsten Stand seit Mai 2006, nachdem die US -Notenbank Federal Reserve erstmals seit September 2001 außerhalb einer Sitzung des Offenmarktausschusses die Zinsen senkte. Zweijährige Bundesschatzanweisungen rentierten zwei Basispunkte höher mit 3,37 Prozent, die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg acht Basispunkte auf 3,99 Prozent. Der Bund-Future fiel 69 Basispunkte auf 116,17 Prozent.

In den USA verbuchten vor allem zweijährige Treasuries, die besonders empfindlich auf die Zinsentwicklung reagieren, Kursgewinne. Die Rendite fiel zeitweise auf 1,99 Prozent, den niedrigsten Stand seit April 2004. Am Nachmittag lag sie 23 Basispunkte im Minus bei 2,12 Prozent. Anleger setzen darauf, dass die US -Notenbank die Zinsen weiter reduzieren muss, um eine Rezession zu vermeiden. Zehnjährige Treasuries rentierten mit 3,58 Prozent fünf Basispunkte niedriger.

Am Primärmarkt beschafften sich Belgien und Griechenland jeweils vier Mrd. Euro. Belgien platzierte eine zehnjährige Anleihe, Griechenland stockte ein inflationsgeschütztes Papier mit Laufzeit bis 2030 auf.

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