Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Rentenmarkt Investoren setzen auf steigende Zinsen

Etwas schwächer haben sich gestern europäische Anleihen präsentiert. Äußerungen von EZB-Ratsmitglied Lucas Papademos, der am Mittwochabend die Inflationsrisiken betont hatte, hatten die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe angetrieben. Schließlich lassen sie höhere Leitzinsen der EZB erwarten.

FRANKFURT. Die Europäische Kommission wies zudem in einer Studie auf die günstigen Konjunkturperspektiven im Euro-Raum hin. Am Donnerstagabend rentierte die Bundesanleihe zwei Basispunkte höher mit 4,22 Prozent. Der Bund-Future war etwas niedriger bei 113,50 Prozent.

In den USA fielen die Kurse der Staatsanleihen, nachdem die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung überraschend zurück ging und der ISM-Einkaufsmanagerindex ein deutlich stärkeres Wachstum im Dienstleistungssektor für April anzeigte. Die Rendite der zweijährigen Treasuries stieg erstmals seit mehr als sechs Wochen über die der zehnjährigen Treasuries. Am Abend rentierten zehnjährige Papiere mit 4,67 Prozent deutlich höher als am Vortag, ihre zweijährigen Pendants wiesen eine Rendite von 4,69 Prozent auf.

Bei den Neuemissionen kam Frankreich mit einer 2023 fälligen Anleihe im Volumen von 4,466 Mrd. Euro auf den Markt. Großbritannien platzierte ein 20-jähriges Papier, das Volumen lag bei 2,25 Mrd. Pfund.

Der Handelsblatt Expertencall
Startseite