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Schuldenkrise Investoren geben Griechenland verloren

Griechenland kämpft mit allen Mitteln gegen die Pleite. Doch die Finanzmärkte glauben nicht mehr an den Erfolg der Sparmaßnahmen. Die Versicherung gegen den Ausfall griechischer Anleihen ist so teuer wie nie zuvor.
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Die Lage beruhigt sich weder am griechischen Finanzmarkt, noch auf der Straße. Quelle: dapd

Die Lage beruhigt sich weder am griechischen Finanzmarkt, noch auf der Straße.

(Foto: dapd)

Frankfurt Der Streit um die Beteiligung privater Investoren an der Sanierung Griechenlands hat am Mittwoch die Furcht der Anleger vor einer Pleite des Mittelmeer-Anrainers weiter befeuert.

Die Versicherung eines zehn Millionen Euro schweren Kredites mittels Credit Default Swaps (CDS) kostete die Rekordsumme von 1,651 Millionen Euro, 61.000 Euro mehr als am Vortag, teilte der Datenanbieter Markit mit. Die Ausfall-Versicherung für einen entsprechenden Kredit an Portugal, das ebenfalls von Hilfen der EU und des IWF abhängig ist, verteuerte sich um 21.000 auf 770.000 Euro. Je eher die Investoren eine Pleite befürchten, desto teurer werden die Ausfallversicherungen.

Für Verunsicherung sorgte dem Analysten Nick Galoussis von Kappa Securities zufolge auch der Streit innerhalb der griechischen Regierungspartei um das neue Sparpaket. „Es besteht das Risiko, dass die mittelfristige Finanzplanung im Parlament nicht durchgeht.“ Der Athener Leitindex brach daraufhin um 3,6 Prozent und der griechische Bankenindex sogar um fünf Prozent ein. Der Euro verbilligte sich auf bis zu 1,43 Dollar und lag damit knapp 1,5 US-Cent unter dem New Yorker Vortagesschluss.

Die Investoren fürchten, dass sie auf Verlusten sitzen bleiben. Eine große Unbekannte ist nach Einschätzung von Experten, ob durch die Beteiligung privater Investoren die Kreditausfall-Versicherungen (CDS) fällig werden und ob sich die Krise durch die weltweite Vernetzung der Banken über den CDS-Markt beschleunigen und intensivieren würde. Das Nettovolumen der CDS auf Griechenland liegt nach Analystenschätzungen bei rund vier Mrd. Euro, das Volumen der ausstehenden Staatsanleihen bei knapp 300 Mrd. Euro.

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4 Kommentare zu "Schuldenkrise: Investoren geben Griechenland verloren"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Beim Pokern nennt man das "All-In". Weil man schon so viel investiert hat, muss man immer mehr riskieren - letzendlich alles.

    Die verfluchten deutschen Politiker Merkel und Schäuble haben uns an die Griechen ausgeliefert mit direkten Investitionen der Staatsbanken und Garantien durch die deutschen Steuerzahler in die EZB-Investitionen der faulen Griechenland-Kredite.

    Es war wohl alternativlos Deutschland so richtig in den finanziellen Schlamassel zu steuern, ja mit fremdem Geld ist gut zocken !!

    Entlassen ! Ihr Zocker, Gutdünker, Eidbrecher des deutschen Volkes !

  • ab nach somalia mit dir. amen!

  • Hartz-4 schimpft sich das, wer hirnlos ist, bleibt eine andere Frage.
    Mach was für deine Bildung: Schlag die Bibel auf und lies dir alles zum Thema Gier durch.

  • Hoffentlich bricht das gesamte Finanzsystem des gesamten Universums zusammen.

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