Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Schwellenländer-Anleihen Die Angst vor der Inflation

Die zunehmende Geldentwertung in den Schwellenländern sorgt für steigende Anleihe-Renditen. Das freut die Anleger, nicht jedoch die Märkte. Denn die hohen Zinsen könnten das Wachstum der Emerging Markets ausbremsen.
23.07.2012 - 11:24 Uhr
In Ländern wie Brasilien, China und Mexiko wird ein Großteil des Verdienstes in Lebensmittel investiert. Steigende Zinsen können sich demnach negativ auf die Wirtschaft dieser Länder auswirken. Quelle: Reuters

In Ländern wie Brasilien, China und Mexiko wird ein Großteil des Verdienstes in Lebensmittel investiert. Steigende Zinsen können sich demnach negativ auf die Wirtschaft dieser Länder auswirken.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Die steigenden Preise für Agrarrohstoffe dürften die Schwellenländer besonders hart treffen. Der Grund: Über steigende Lebensmittelpreise werden die Inflationsraten in den sogenannten Emerging Markets voraussichtlich in einigen Monaten anziehen, weil dort Lebensmittel einen größeren Anteil an den Konsumausgaben ausmachen als in den entwickelten Ländern.

"Besonders betroffen werden davon unter anderem Afrika, China, Brasilien und Mexiko sein", meint Thomas Gitzel, Volkswirt bei der VP Bank. Die Folgen: Die Notenbanken in den Emerging Markets können die hohen Leitzinsen nicht mehr so deutlich senken wie erwartet, und die vielerorts erhofften Wachstumsimpulse aus den Schwellenländern für die Weltkonjunktur dürften damit merklich geringer ausfallen als erhofft.

Konkret trübt das auch die Aussichten für die Staatsanleihen der Schwellenländer, die auf die jeweiligen lokalen Währungen lauten. "Steigende Inflationsraten dürften die Kurse dieser Anleihen unter Druck bringen und die Renditen steigen lassen", meint Gitzel. Zudem würden Lokalwährungsanleihen meistens dann leiden, wenn die Investoren wieder risikoscheuer werden.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%