Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Spannung vor Bernanke-Rede Anleger steuern die sicheren Häfen an

Die Anleihemärkte sind die großen Gewinner der an den Aktien- und Rohstoffmärkten für Nervosität sorgenden Kurs-Turbulenzen.

FRANKFURT. Verunsicherte Anleger leiteteten ihr Geld in die als vergleichsweise sicher geltenden Bondmärkte um. Hiervon profitierten am Freitag allerdings nur Anleihen mit längeren Laufzeiten, wo es einen leichten Zinsrückgang gab. Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen lagen im Euro-Raum leicht unter der Marke von 4,00 Prozent, nachdem sie zuvor bis auf 4,10 Prozent geklettert waren. In den USA ist die Rendite der Staatsanleihen mit gleicher Laufzeit in jüngster Zeit von über 5,20 auf 5,06 Prozent gefallen.

Am kurzen Ende des Marktes kam es am Freitag indes zu einem leichten Zinsanstieg. Grund: Die Bondmärkte befürchten weiterhin neue inflationsbedingte Leitzinsanhebungen durch die Notenbanken Europas und der USA. Klaus Liebscher, Mitglied des EZB-Rates, hatte zuletzt einen positiven Konjunkturausblick gegeben und zugleich von zunehmenden Inflationsrisiken gesprochen, auf die die EZB achten müsse. Vor diesem Hintergrund warten die Bondmärkte mit Spannung auf eine am Dienstag anstehende Rede von Fed-Chef Ben Bernanke und auf neue Inflationsdaten, die im Verlauf der Woche in Europa und den USA veröffentlicht werden.

Der Handelsblatt Expertencall
Startseite