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Staatsanleihen Bundesanleihen gefragt, Treasuries im freien Fall

Im späten Handel investierten die Anleger verstärkt in Bundesanleihen. In den USA belasten die möglichen Einsparungen hingegen die Treasuries. Auf Wochensicht bahnt sich der größte Renditerückgang seit September an.
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Während die Bundesanleihen am Freitag besonders gefragt waren, hatten die US-Treasuries schwer zu kämpfen. Quelle: dpa

Während die Bundesanleihen am Freitag besonders gefragt waren, hatten die US-Treasuries schwer zu kämpfen.

(Foto: dpa)

An den Bondmärkten überwog am Freitag im späten Handel klar das Kaufinteresse. Zehnjährige Bundesanleihen waren besonders gefragt. Der Risikoaufschlag zu italienischen Papieren gleicher Laufzeit lag im späten Handel um zehn Basispunkte höher als am Vortag bei 337 Basispunkten.

„Je eher sie eine Regierung bilden und mit den Reformen weitermachen, umso besser“, sagte die finnische Finanzministerin Jutta Urpilainen vor Journalisten am Donnerstag in Helsinki. Italiens Stabilität habe Auswirkungen auf die gesamte Eurozone.

Auch die Spreads von Bunds zu Papieren aus Griechenland, Spanien und Portugal weiteten sich deutlich aus. Die Arbeitslosenquote in der Eurozone markierte im Januar ein Rekordhoch.

Bei den deutschen Bundesanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren sank die Rendite um drei Basispunkte auf 1,42 Prozent. Der Bund-Future legte 42 Basispunkte zu auf 145,41 Prozent.

In den USA steuerten die Renditen im Wochenvergleich auf den größten Rutsch seit September zu. Treasuries mit Fälligkeit in zehn Jahren rentierten um zwei Basispunkte niedriger bei 1,86 Prozent. Auf Wochensicht bahnt sich ein Rückgang der Rendite um elf Basispunkte an, der größte Rutsch seit dem 28. September, wie Bloomberg-Daten zeigen. In den USA drohen erneut Einsparungen bei öffentlichen Ausgaben angesichts leerer Kassen. Entsprechend mehren sich die Sorgen, dass die US-Wirtschaft an Schwung verlieren könnte.

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