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Staatsanleihen Bundesanleihen verlieren weiter

Während die deutschen Bundesanleihen weiter an Boden verlieren, verzeichnen die Anleihen aus Italien und Spanien Kursgewinne. Dafür können sich die Krisenstaaten bei EZB-Chef Draghi bedanken.
11.01.2013 - 10:53 Uhr
Während die Bundesanleihen weiter abstürzen, profitieren die Staatsanleihen von Krisenländern wie Italien und Spanien von einer Aussage Mario Draghis. Quelle: dpa

Während die Bundesanleihen weiter abstürzen, profitieren die Staatsanleihen von Krisenländern wie Italien und Spanien von einer Aussage Mario Draghis.

(Foto: dpa)

Die deutschen Bundesanleihen haben am Freitagmorgen ihre Kursverluste ausgeweitet. Dagegen verzeichneten Anleihen aus den Peripherieländern der Eurozone nach der Vortagsrally weitere Kursgewinne.

Die Rendite der Bundesanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren lag zuletzt zwei Basispunkte höher bei 1,58 Prozent – ein Elf-Wochen-Hoch. Der Terminkontrakt Bund-Future sank hingegen um 28 Basispunkte auf 142,41 Prozent.

Die Rendite für zehnjährige italienische Anleihen veränderte sich kaum und lag bei 4,15 Prozent. Italien tritt im Tagesverlauf am Primärmarkt auf. Am Markt untergebracht werden sollen Bonds mit Fälligkeit 2015 sowie variabel verzinsliche Papiere mit Laufzeit bis 2017 im Gesamtvolumen von bis zu fünf Milliarden Euro. Am Donnerstag hatte Italien einjährige Geldmarktpapiere im Volumen von 8,5 Milliarden Euro mit der niedrigsten Rendite seit drei Jahren verkauft.

Die zehnjährigen Spanien-Bonds verzeichneten leicht steigende Kurse. Die Rendite fiel um einen Basispunkt auf 4,87 Prozent. Bei den zehnjährigen Portugal-Bonds sank die Rendite um drei Basispunkte auf 6,07 Prozent.

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