Staatsanleihen Skepsis gegenüber Spanien und Italien

Weil Investoren zunehmend an der Finanzkraft von Spanien und Italien zweifeln, sind die Renditen angezogen. Zehnjährige spanische Papiere rentierten knapp unter sechs Prozent, während italienische 5,5 Prozent rentierten.
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Neben Spanien ist auch Italien wieder stark in den Fokus geraten. Quelle: dpa

Neben Spanien ist auch Italien wieder stark in den Fokus geraten.

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FrankfurtDie Zweifel von Investoren an der Finanzkraft Spaniens und Italiens haben sich am Freitag in wiederum anziehenden Renditen bemerkbar gemacht. Zehnjährige spanische Papiere rentierten knapp unter sechs Prozent (spätes Vortagesgeschäft: 5,82) - eine Marke, die für die staatliche Refinanzierung als zu teuer gilt. Italienische Zehnjährige rentierten um 5,5 (5,4) Prozent. Die von Investoren verlangten Risikoprämien zu den als sicher geltenden Bundesanleihen zogen an.

Die Börsen in Madrid und Mailand verloren 2,5 beziehungsweise 1,9 Prozent und damit deutlich stärker als ihre europäischen Pendants.

Auslöser für die zunehmende Skepsis waren am Freitag Daten von der EZB, die zeigten, dass sich spanische Banken im März die Rekordsumme von mehr als 316 Milliarden Euro der EZB geliehen haben. Das war nahezu doppelt so viel wie noch im Februar. „Hohe Refinanzierungskosten und ein schwieriger Marktzugang werden für die spanischen Banken noch einige Zeit die größten Herausforderungen bleiben“, hieß es in einem Kommentar von Fitch.

Neben Spanien ist in den vergangenen Tagen auch Italien wieder verstärkt in den Fokus von Investoren geraten. Analysten fürchten, dass mit nachlassender Wirkung der langfristigen EZB-Tender die strukturellen Probleme wieder in den Vordergrund treten.

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5 Kommentare zu "Staatsanleihen: Große Skepsis gegenüber Spanien und Italien "

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  • Weswegen die deutsche Nussknackerin irgendwann als Totalversagerin in die Geschichtsbücher eingehen wird. Aber Deutschland ist eben seit 1945 ein besetztes Land mit sehr wenig eigenen Rechten, die es unabhängig von den Besatzungsmächten ausüben darf, was die bequemen politischen Nutznießer nie zu ändern wagten. Allen voran der Kohlkopf Helmut und der Dilettant Hans-Dietrich Genscher, die die Frechheit besessen haben, diese das deutsche Volk verachtenden, asozialen Verhältnisse mit dem Zwei-plus-vier-Vertrag am 12.09.1990 auch auf die neuen Bundesländer auszuweiten, was einen Befreiungsschlag der alten Bundesländer mit Absicht auch in Zukunft erschweren sollte und jetzt zugunsten des Industriekapitalismus auch tut. Und der ist schlimmer als Staatskapitalismus, der wiederum nichts anderes ist als Kommunismus. Und der Kapitalismus führt unweigerlich zurück zu letztgenanntem, weswegen die EU langfristig (wie auch das Projekt der USA ein absolutes Kriegsprojekt ist!) das krasseste Gegenteil eines Friedensprojektes ist.

    Merkelt euch das!

  • In diesem Zusammenhang ist für einige die Bezeichnung des "arbeitslosen Einkommens" irreführend, weswegen ich mich um die Formulierung des "leistungslosen Einkommens" bemühen möchte.

  • Wir arbeiten sowieso auf einen gemeinsamen EUDSSR-Staatsbankrott hin. Was schön langsam auch nötig ist, um die Misere zwischen Arm und arbeitslosem Einkommen (=Reich!) vielleicht mal umzukehren, was der Marktanalyse Reiner Bischoffs namens "Entmachtung der Hochfinanz" endlich gerecht würde.

  • Wie immer - Salami-Taktik ! Gestern konnte man noch lesen, daß weder Spanien noch Italien nennenswerte Probleme haben. Nun kommen nach und nach in diversen Schritten die Wahrheiten auf den Tisch (man kennt diese systematische Volksverdummung ja mittlerweile)- bis hin zu neuen Rettungsschirmen und Schuldenschnitten. Europa sitzt auf einem gigantischen Pulverfass und die Lunte brennt bereits heftig. RAUS AUS DEM EURO und DIE DERZEITIGE POLITIKERELITE abwählen und den Brüssel-Sumpf abschaffen.

  • 1.800.000.000.000 (1,8 Billonen) Euro schulden die spanischen Banken aktuell seinen ausländischen Investoren.

    Den Griechenland musste man vor Kurzem 50% der Schulden erlassen.

    Wie hoch wird der Schuldenerlass wohl bei Spanien ausfallen?

    Würden Sie nun als Anleger Ihre Ersparnisse den Spaniern leihen?



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