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Staatsanleihen Investoren greifen zu italienischen Anleihen – Renditen auf Rekordtief

Erstmals ist die Rendite zehnjähriger italienischer Bonds unter die Marke von einem Prozent gefallen. Die Anleger setzten auf politische Entspannung.
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Sergio Mattarella erteilte dem bisherigen Ministerpräsidenten Conte den Auftrag, eine Regierung zu bilden. Quelle: dpa
Regierungspalast

Sergio Mattarella erteilte dem bisherigen Ministerpräsidenten Conte den Auftrag, eine Regierung zu bilden.

(Foto: dpa)

Frankfurt Erstmals in der Geschichte Italiens ist die Rendite der zehnjährigen Anleihe des Landes unter ein Prozent gerutscht. Nach Berichten über eine Annäherung zwischen den Sozialdemokraten und der Fünf-Sterne-Bewegung fiel die Rendite am Mittwoch um 0,15 Prozentpunkte auf 0,97 Prozent.

Die sozialdemokratische PD akzeptierte am Mittwoch den weiter amtierenden Ministerpräsidenten Giuseppe Conte als Regierungschef und räumte damit ein wesentliches Hindernis beiseite. Offen waren aber weitere wichtige Personalfragen, die Gespräche blieben auch angesichts der von Präsident Sergio Mattarella bis zum Nachmittag gesetzten Frist angespannt.

Doch aus Sicht der Investoren sinkt nun die Wahrscheinlichkeit, dass mit Matteo Salvini ein rechtpopulistischer Hardliner in Italien Ministerpräsident wird, der den Haushaltsstreit mit der EU-Kommission neu anfachen könnte. Die Kurse italienischer Staatsanleihen kletterten daher deutlich stärker als vergleichbare Papiere, etwa aus Spanien oder Portugal.

Doch auch die übrigen Staatsanleihen im Euroraum blieben gefragt. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe markierte mit rund minus 0,72 Prozent ein neues Allzeittief. Die Mailänder Börse konnte sich der negativen Stimmung dagegen nicht entziehen. Der wichtigste italienische Aktienindex gab um 0,5 Prozent nach.

Mehr: Die italienischen Parteien verhandeln, eine Lösung der politischen Krise ist noch nicht in Sicht. Ein Blick zurück auf eine verrückte und dramatische Woche.

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