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Staatsbank KfW Fünf Milliarden Euro fast zum Nulltarif

Das Vertrauen der Investoren in die deutsche Staatsbank KfW ist so hoch wie nie zuvor. Dreijährige KfW-Bonds gingen fast zum Nulltarif weg.
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Die KfW-Bonds waren bei Anlegern sehr beliebt. Quelle: obs/Accor Hotellerie Deutschland GmbH

Die KfW-Bonds waren bei Anlegern sehr beliebt.

(Foto: obs/Accor Hotellerie Deutschland GmbH)

Frankfurt Die Staatsbank KfW hat bei Investoren fünf Milliarden Euro eingesammelt und muss dafür kaum Zinsen zahlen. Der Kupon des Bonds mit drei Jahren Laufzeit betrage lediglich 0,625 Prozent und liege damit so tief wie niemals zuvor bei der Platzierung einer vergleichbaren Euro-Anleihe, teilte die Frankfurter Förderbank am Mittwoch mit.

Angesichts der Schuldenkrise in der Europa und unklarer Wirtschaftsaussichten sind KfW-Bonds und Bundesanleihen derzeit als sicherer Hafen gefragter denn je. Viele konservative Anleger sind dabei bereit, deutliche Abschläge bei der Rendite hinzunehmen.

Die KfW muss bei Anleihen etwas mehr Zinsen bezahlen als der Bund - beim aktuellen Bond betrug die Differenz 52 Basispunkte. Über die Hälfte der Papiere wurde an Zentralbanken und Vermögensverwalter verkauft, gut ein Drittel ging an Banken. Insgesamt hat die KfW in diesem Jahr bereits 47 Milliarden Euro eingesammelt, am Ende des Jahres sollen es wie 2011 rund 80 Milliarden Euro sein. Die Förderbank nutzt die Mittel unter anderem, um mit billigen Krediten Umwelt- und Klimaschutzprogramme voranzutreiben.

Seit Jahresbeginn hat die KfW etwa die Hälfte der Mittel mit Euro-Anleihen eingesammelt. Die meisten anderen Bonds wurden in US-Dollar, australischen Dollar, Pfund und Yen begeben. Im Mai platzierte die KfW zudem als erste deutsche Bank eine Anleihe in chinesischer Währung. Dieser sogenannte Dim-Sim-Bond war mit einem Volumen von gut einer Milliarden Yuan (rund 122 Millionen Euro) allerdings vergleichsweise klein.

  • rtr
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