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StaatsfinanzierungDer Billionenhunger europäischer Staaten

Italien steht 2012 vor einer Herkulesaufgabe: Das Land muss über 300 Milliarden Euro am Kapitalmarkt aufnehmen – bei steigenden Zinsen. Und Italien steht nicht allein da. Wie viel Geld Europas Schuldenstaaten brauchen.

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    23 Kommentare zu "Staatsfinanzierung: Der Billionenhunger europäischer Staaten "

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Das ist aber das Problem.
      Da ist nix mit kürzer treten.
      Es sei denn man will sein Land ausbluten lassen.

      Der "POINT OF NO RETURN" ist erreicht.
      Das heißt die Tilgung wird unter keinen Umständen mehr erreicht.

      Europa hat es schlicht und einfach versäumt pünktlich die Bremse zu ziehen was das Schulden machen angeht. Von daher hat Merkel mit ihrem Spardiktat recht, es ist grausam für die Länder aber wie soll s anders gehen?

      Die wirkliche Krise wird so lange hinausgezögert bis man vermutlich für alle Mitgliedsstaaten eine Umschuldung in Form eines "Haircuts" fordert. Das wäre wahrscheinlich noch die weiche Variante. Härtere Varianten wären ein neuer Euro, oder der Austritt einiger Staaten mit verheerenden Folgen für gesamt Europa.

      Der Eindruck das die Politik hilflos ist scheint sich zu festigen.
      Das macht Investoren misstrauisch, Europa findet nicht zu einem gemeinsamen EXIT.
      Noch schlimmer ist in Europa wird keine echte gemeinsame Politik betrieben, ein weiterer Grund das Investoren die Nase rümpfen.

    • Ja Nun? Da haben sich einige Staaten eben übernommen und müssen kürzer treten. Jammern und die Schulden den anderen zuschieben ist aber der falsche Weg. Der EFSF kann kurzfristig Spitzen mindern, sollte aber nicht voll die Finanzierung Italiens übernehmen.

    • @Ernst ... Sie scheinen entweder Arbeitslos zu sein oder bei Staat angestellt. Bei einem Geschäft profitieren immer beide Seiten, die eine weil sie ein Produkt und die andere weil sie Geld bekommt ... kommt das Geschäft nicht zustande haben beide Seiten weniger!

    • @Juma wohl genau das Gegenteil wird der Fall sein! Wenn die EZB Geld drucken würde wären (1) die Probleme zahlreicher Schuldenstaaten gelöst und (2) die sich in Umlauf befindliche Geldmenge wird vergrößert was der Liquidität des Marktes dient. Zusammen wird das dazu führen dass der Euro stärker nachgefragt wird und dessen Wert steigt

    • @karstenberwanger ... Sie haben es einfach nicht begriffen!!! Der Staat hat dieses Mittel und es zu nutzen muss nicht zwangsläufig schlecht sein. Die Frage ist doch nur was das schlimmere Übel ist ...

    • So gewöhnt man sein Volk an große Zahlen, und wenn das dann mal zu groß wird, werden einfach 3 Stellen hinten weggestrichen.
      Danke, liebe Medien, dass ihr uns die Zahlen nicht mehr mit allen Stellen auflistet, macht das auch für viele einfachen.

      1974 betrug der Grundpreis des günstigsten Golf-Modells mit 50 PS 7.995 DM, entspricht nach heutiger Kaufkraft und inflationsbereinigt 10.600 Euro.
      Heute ist dafür kein Golf zu haben, für das Doppelte auch kaum ...
      Ja, ja, ich weiß, hinkt etwas, der Vergleich - es geht um die Tendenz!
      Ist ja auch in: schneller - höher - weiter - mehr

    • Passt!
      Nur: Wirtschaftliche Vernunft bedarf auch ein Minimum an Wissen zu wirtschaftlichen Sachverhalten, kein Maximum an Wissen zum Machterhalt.

    • Wird bei anderen Systemen eine nicht durch das Volk legitimierte Regierung Diktatur genannt, oder?
      Die haben ja auch sowas wie Parlamente, die immer schön zustimmen.
      Tschja, wer die Macht hat ...

    • Auszug aus dem Artikel:
      Von den betrachteten Ländern muss Deutschland 2012 mit 273 Milliarden Euro den zweitgrößten Schuldendienst für seine auslaufenden Staatsanleihen leisten. Das entspricht 10,6 Prozent des für 2011 erwarteten BIPs. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel darf also den Schuldenabbau nicht aus dem Auge verlieren, denn auch 2013 werden 186 Milliarden fällig.

      Wer hier was von Schuldendienst oder Schuldenabbau schreibt, sollte sich mal den Haushaltentwurf ansehen.
      Deutschland zahlt Zinsen, für 2012 im Haushaltsplan (ca. 2.670 Seiten) 38.391.737.000 Euro über 3.000.000.000 Euro, über 8% mehr als 2011.

      Es wird kein einziger Cent zurückgezahlt! Im Gegenteil, ca. 26.100.000.000 Euro neue Schulden! Und dann auch mit Hurra - es sind weniger als geplant!
      Unsere "Volksverdreher" im Haushaltsausschuß haben zugestimmt, wieder einmal!

      Denn sie wissen nicht, was sie tun! Oder ...

      Eine Bitte ...
      an den/die Schreiber des Beitrages und an das Handelsblatt: Bitte verwendet die richtigen Begriffe!
      Deutschalnd muß 2012 "nur" um die 273.000.000.000 Euro umschulden. Es werden also "Investoren gesucht", die 2012 wieder Anleihen in dieser Größenordnung von uns kaufen. Nix mit tilgen, nix mit Schuldenabbau!!!!

    • Mir ist es wurscht, was für seltsame Verschwörungstheorien verbreitet werden. es geht nicht um Krieg oder Alphatiere. Es geht um ökonomische Vernunft.

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