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Staatsschulden Die Welt rutscht tiefer in die Miesen

2016 werden sich die Länder der Welt noch mehr Geld leihen als zuvor. Das sagt die Ratingagentur Standard & Poor's voraus. Europa soll zwar weniger Kredit aufnehmen - doch mit einem anderen Problem kämpfen.
Schuldenuhr in Berlin am 19.06.2015: Einer Prognose zufolge soll die weltweite Staatsverschuldung in diesem Jahr steigen. Quelle: dpa
Schuldenuhr des Bundes der Steuerzahler

Schuldenuhr in Berlin am 19.06.2015: Einer Prognose zufolge soll die weltweite Staatsverschuldung in diesem Jahr steigen.

(Foto: dpa)

London Die weltweiten Staatsschulden werden nach Einschätzung der Ratingagentur Standard & Poor's in diesem Jahr auf 42,4 Billionen Dollar (38,8 Billionen Euro) ansteigen. Das sei ein Zuwachs von zwei Prozent gegenüber 2015, hieß es in einer am Montag veröffentlichten Studie.

Demnach geht die Entwicklung vor allem auf die USA, China, Brasilien und Indien zurück. So werde allein die Kreditaufnahme der USA wohl um acht Prozent oder 163 Milliarden Dollar steigen, die in China um 18 Prozent oder 51 Milliarden Dollar.

Dagegen erwartet S&P bei Japan, den Euro-Staaten, Kanada, Großbritannien oder Mexiko eine niedrigere Kreditaufnahme. Bei der Euro-Zone werde der Rückgang voraussichtlich sechs Prozent betragen.

Die Schulden insgesamt würden allerdings auf über sieben Billionen Dollar steigen, weil sich die Mitglieder der Gemeinschaftswährung mehr Geld liehen als sie zurückzahlten.

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