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Standard & Poor's S&P gibt für Portugal leichte Entwarnung

Portugal dürfte trotz einiger politischer Probleme 2013 das Ziel einer Neuverschuldung von 5,5 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) erreicht haben, schreiben Experten von Standard & Poor's. Die Anleiherenditen fallen.
Update: 17.01.2014 - 14:19 Uhr Kommentieren
Eine portugiesische Ein-Euro-Münze: Bei der Ratingagentur Standard & Poor's steht die Bonitätsnote des Landes nicht mehr unter verschärfter Beobachtung. Quelle: dpa

Eine portugiesische Ein-Euro-Münze: Bei der Ratingagentur Standard & Poor's steht die Bonitätsnote des Landes nicht mehr unter verschärfter Beobachtung.

(Foto: dpa)

London Dem Euro-Krisenland Portugal droht erst einmal keine weitere Abstufung durch die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P). Die Bonitätsnote des Landes stehe nicht mehr unter verschärfter Beobachtung, teilte S&P am Freitag in London mit. Portugal dürfte trotz einiger politischer Probleme 2013 das Ziel einer Neuverschuldung von 5,5 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) erreicht haben, schreiben die Experten.

In diesem Jahr will Portugal dann die neuen Schulden auf vier Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung senken. Dies halten die S&P-Experten für möglich. Derzeit bewertet Standard & Poor's Portugal mit der Note „BB“. Das ist die zweite Stufe des sogenannten Ramsch-Niveaus, das spekulative Anlagen kennzeichnen soll. Der grundsätzliche Ausblick bleibe negativ.

Die Hoffnung auf eine anhaltende Stabilisierung der portugiesischen Wirtschaft hat die Anleihenkurse des Landes angeschoben. Entsprechend nach unten ging es am Freitag mit den Renditen: Die zehnjährigen Titel des Landes fielen in der Spitze auf 5,127 Prozent zurück nach 5,159 Prozent im Geschäft des Vortages.
Seit Jahresbeginn sind die Renditen zehnjähriger portugiesischer Anleihen um rund ein Prozent gefallen. Angesichts der wirtschaftlichen Fortschritte seien die Investoren mit Hinblick auf die Peripherie wieder optimistischer, sagte ICAP-Stratege Philip Tyson. Auch italienische und spanische Renditen gingen zuletzt deutlich zurück. Die Titel warfen am Freitag 3,806 Prozent beziehungsweise 3,698 Prozent ab. Ende 2013 waren es noch 4,097 Prozent beziehungsweise 4,154 Prozent.

  • dpa
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