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Südamerika Ratingagenturen Fitch und S&P stufen Argentinien auf Ramschniveau herunter

Die Finanzexperten reagieren damit auf die gestiegene politische Unsicherheit und die problematische finanzielle Lage des Landes. Ein Staatsbankrott scheint immer wahrscheinlicher.
Update: 17.08.2019 - 01:22 Uhr Kommentieren
Das südamerikanische Land steckt in großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Quelle: dpa
Argentinien

Das südamerikanische Land steckt in großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten.

(Foto: dpa)

Buenos Aires Die Ratingagentur Fitch hat Argentinien nach dem Börsenkollaps auf Ramschniveau herabgestuft. Das Land werde nun mit „CCC“ statt wie bisher mit „B“ bewertet, teilte das Unternehmen mit. Die Herabstufung spiegele die gestiegene politische Unsicherheit und die problematischere finanzielle Lage wider. Zudem werde eine weitere Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Situation erwartet, was die Wahrscheinlichkeit eines Staatsbankrotts erhöhe.

Standard & Poor's (S&P) senkte das Rating auf „B-“ (spekulative Anlage) von „B“. Die Bonitätswächter gehen zudem davon aus, dass die Wirtschaftsleistung in Argentinien in diesem Jahr um 2,3 Prozent schrumpfen wird. Zuvor war S&P von einem Rückgang um nur 1,6 Prozent ausgegangen.

Die Niederlage des argentinischen Staatschefs Mauricio Macri bei einem wichtigen Stimmungstest für die Präsidentschaftswahlen hatte dem Leitindex der Börse Buenos Aires am Montag in Dollar gerechnet einen Kurseinbruch um fast 50 Prozent eingebrockt. Das ist der zweitgrößte Absturz eines Aktienmarktes weltweit seit 1950. Die Währung des Landes wertete um 15 Prozent ab.

Mehr: Argentiniens Regierung wurde bei den Vorwahlen abgestraft, Börse, Währung und Anleihen waren zeitweise im freien Fall. Die Argentinier rechnen mit verschärfter Rezession und wachsender Inflation.

  • rtr
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