Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

„Todes-Bonds“ Britische Finanzaufsicht verhängt Rekordstrafe für Einzelperson

Die britische Finanzaufsicht hat gegen einen Vermarkter sogenannter „Todes-Bonds“ eine Rekordstrafe verhängt. Er hatte Papiere verkauft, mit denen britische Rentner auf den Tod von US-Rentern wetten konnten.
26.05.2015 - 17:15 Uhr
Nie wurde eine Einzelperson von der britischen Finanzaufsicht zu einer höheren Strafe verdonnert. Quelle: dpa
Rekordstrafe

Nie wurde eine Einzelperson von der britischen Finanzaufsicht zu einer höheren Strafe verdonnert.

(Foto: dpa)

London Die britische Finanzaufsicht (FCA) hat die Rekordstrafe von umgerechnet rund 105 Millionen Euro (75 Millionen Pfund) gegen einen Vermarkter sogenannter "Todes-Bonds" verhängt. Die FCA belegte den ehemaligen Chef der Firma Keydata, Stewart Ford, am Dienstag mit der bisher höchsten Strafe für eine einzelne Person. Zwei weitere frühere Keydata-Manager müssen vier Millionen Pfund beziehungsweise 200.000 Pfund bezahlen und dürfen wie Ford nicht mehr im regulierten Markt für Finanzdienstleistungen arbeiten. Die Beschuldigten legten Berufung gegen den Beschluss ein.

Ihnen wird vorgeworfen, rund 30.000 meist älteren Anlegern bestimmte Wertpapiere für über 450 Millionen Pfund verkauft zu haben. Keydata wurde 2009 von den Aufsehern dichtgemacht, nachdem viele Investoren den Löwenanteil ihrer Ersparnisse verloren hatten. Diese Lebensdauerzertifikate hängen unter anderem davon ab, wann ehemalige Halter der Lebensversicherungen sterben. Überspitzt gesagt haben britische Rentner auf den Tod von meist amerikanischen Rentnern gewartet, um finanziell davon zu profitieren.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%