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Umstrittene Anleihenkäufe EZB nimmt den Fuß vom Gas

Die Europäische Zentralbank drosselt bei ihrem Programm zu Anleihenkäufen das Tempo. Zwei Prozent Inflation will die EZB durch die Käufe erreichen, doch auch im Dezember war dieses Ziel weit entfernt.
Die EZB und die nationalen Notenbanken nahmen in der Woche zum 22. Januar Staatspapiere im Volumen von 14,48 Milliarden Euro in ihre Bücher. Quelle: dpa
Der Sitz der EZB in Frankfurt

Die EZB und die nationalen Notenbanken nahmen in der Woche zum 22. Januar Staatspapiere im Volumen von 14,48 Milliarden Euro in ihre Bücher.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Europäische Zentralbank (EZB) hat bei ihren umstrittenen Anleihenkäufen die Geschwindigkeit leicht gedrosselt. Die EZB und die nationalen Notenbanken nahmen in der Woche zum 22. Januar Staatspapiere im Volumen von 14,48 Milliarden Euro in ihre Bücher, wie die Währungshüter am Montag mitteilten.

In der Vorwoche waren es 15,27 Milliarden. Seit Start der Käufe im März 2015 erwarben die Euro-Wächter damit insgesamt Titel im Umfang von knapp 530 Milliarden Euro. Das Kaufprogramm ist mittlerweile auf 1,5 Billionen Euro angelegt und umfasst auch Pfandbriefe und Hypotheken-Papiere. Es soll bis mindestens März 2017 laufen.

Die Euro-Wächter wollen mit den Käufen die Geschäftsbanken im Währungsraum dazu bewegen, mehr Darlehen an die Wirtschaft auszureichen. Ihr Ziel: Die Konjunktur soll so angefeuert und die zuletzt unerwünscht niedrige Inflation angetrieben werden. Allerdings ist bei der Teuerung die Wirkung bislang eher mager geblieben. Die Preise zogen im Dezember nur um 0,2 Prozent an.

Das liegt weit weg von den knapp unter zwei Prozent Inflation, die die EZB als ideal für die Wirtschaftsentwicklung im Währungsgebiet anstrebt.

  • rtr
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