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US-Jobdaten Bundesanleihen geben nach

Nachdem die US-Arbeitslosenquote überraschend tief gesunken ist, haben die deutschen Bundesanleihen am Freitag nachgegeben. Auch spanische Anleihen rentierten niedriger als noch am Donnerstag.
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Deutsche Bundesanleihen haben nach der Bekanntgabe der US-Jobdaten an Boden verloren. Quelle: dpa

Deutsche Bundesanleihen haben nach der Bekanntgabe der US-Jobdaten an Boden verloren.

(Foto: dpa)

Deutsche Bundesanleihen haben am Freitag zuletzt verloren. Die Rendite zehnjähriger Bunds lag bei 1,87 Prozent, knapp zwei Basispunkte höher als am Donnerstag. Der Bund-Future sank um 25 Basispunkte auf 139,64 Prozent. Zehnjährige US-Anleihen rentierten zwei Basispunkte höher bei 2,89 Prozent.

Die am Nachmittag veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten für November waren besser ausgefallen als erwartet. So stieg die Beschäftigung außerhalb des Agrarsektors um 203.000, die Konsenserwartung hatte bei 185.000 gelegen. Die Arbeitslosenquote sank auf 7,0 Prozent gegenüber erwarteten 7,2 Prozent.

Damit erhielten Spekulationen auf eine baldige Drosselung (Tapering) der monetären Stimuli durch die US- Notenbank neuen Auftrieb.

„Das ist eine gute Zahl, die den Gedanken am Leben erhalten wird, dass das Tapering tatsächlich kommt”, sagte Kevin Flanagan, Bondsstratege bei Morgan Stanley Smith Barney in New York. „Die Frage ist nicht ob, sondern wann.”

Zehnjährige spanische Anleihen rentierten mit 4,20 Prozent drei Basispunkte niedriger als am Donnerstag, die Rendite entsprechender italienischer Papiere war mit 4,21 Prozent kaum verändert.

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