Verdacht der Anleihenmanipulation Geheime Gespräche im Chatroom

Händler diverser Banken, darunter auch ein früherer Mitarbeiter der Deutschen Bank, sollen Anleihepreise abgesprochen haben. Hinweise führen in einen Online-Chat. Behörden ermitteln, gehen jedoch anders vor als zuletzt.
Wurden Anleihepreise manipuliert? Quelle: Reuters
Canary Wharf in London

Wurden Anleihepreise manipuliert?

(Foto: Reuters)

London, New YorkEs war ein tägliches Geheimtreffen in der virtuellen Welt. Tag für Tag sollen sich Händler vier verschiedener Banken in einem privaten Online-Chat getroffen haben, um vor allem eines zu besprechen: die Preise bestimmter Staatsanleihen sowie von Papieren, die von Förderbanken wie der KfW Bankengruppe und der Europäischen Investmentbank herausgegeben wurden. In dem Online-Plauderforum, das nur ihnen zugänglich war, sollen sie sich auch über ihre Kauf- und Verkaufsvorhaben auf dem Anleihemarkt unterhalten und andere interne Informationen ausgetauscht haben.

 
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