Vor Draghi-Rede Anleihemarkt im Schatten der EZB

Spanischen Anleihen legen zu. Marktteilnehmer hoffen aus der Rede des EZB-Chefs Mario Draghi neue Erkenntnisse über den Kurs der EZB zu gewinnen. Die Wechselkurspolitik Europas bleibt wichtigstes Thema am Markt.
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Die Flagge Spaniens weht in Madrid. Die Anleihen legen zu. Quelle: dapd

Die Flagge Spaniens weht in Madrid. Die Anleihen legen zu.

(Foto: dapd)

FrankfurtDie spanischen Staatsanleihen sind am Dienstag vorsichtig auf Erholungskurs gegangen. Die zehnjährigen Bonds stiegen um 50 Basispunkte auf 100,17 Zähler, was die Rendite auf 5,38 von 5,44 Prozent am Vorabend drückte. Der Marktfokus richte sich auf eine Rede von EZB-Präsident Mario Draghi am Nachmittag in Madrid, erklärten die Analysten der Bayern LB. Dabei würden Aussagen zum Euro -Wechselkurs genau analysiert werden, erklärten auch Händler. Noch am Vormittag wollten die sieben wichtigsten Industrieländer eine Erklärung zu den Wechselkursen abgeben, wie in Brüssel verlautete.

Bei der Emissionen von sechs- und zwölfmonatigen Papieren nahm Spanien insgesamt knapp 5,6 Milliarden Euro ein - etwas mehr als mit bis zu 5,5 Milliarden Euro geplant.

Auch Italien wollte am Dienstag den Kapitalmarkt anzapfen und kurzlaufende Geldmarktpapiere begeben. Die italienischen zehnjährigen Bonds stiegen um bis zu 36 Ticks auf 107,64 Punkte, was die Rendite auf 4,57 von 4,61 Prozent drückte.

Deutsche Anleihen waren weniger stark gefragt, zogen aber auch etwas an. Der Bund-Future notierte mit 142,93 Zählern acht Ticks höher.

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3 Kommentare zu "Vor Draghi-Rede: Anleihemarkt im Schatten der EZB"

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  • ob der Markt auch Billionen hergibt, die ja dringend gebraucht werden?

  • Das Problem sind die Leistungsbilanzungleichgewichte, also wenn ein Land mehr produziert als es konsumiert. Dadurch kann ein Land seine Arbeitslosigkeit exportieren. Leidtragend sind die Länder die sich dagegen, auf Grund von Verträge, nicht wehren dürfen.
    Ein Währungskrieg lässt sich nur durch einen geregelten Warenaustausch vermeiden. Nur durch einen gesunden und zielgerichteten Protektionismus wird man den Währungskrieg vermeiden können. Der jetzt stattfindende Währungskrieg ist die unausweichliche Konsequenz der Leistungsbilanzungleichgewichte.

  • Aus aktuellem Anlaß, vom heutigen Gang an die Börse ...

    http://baehring-at-central.banktunnel.eu/zettelme.gif

    http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/settlement.html

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