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Weitere Zinserhöhungen erwartet Hohes Wachstum der Geldmenge belastet Anleihen

Nach Berichten über eine überraschende Beschleunigung des Geldmengenwachstums im Euro-Raum haben am Mittwoch Gewinnmitnahmen die jüngste Aufwärtsbewegung am europäischen Rentenmarkt zumindest zeitweise gestoppt.

HB DÜSSELDORF. Der richtungweisende Bund-Future fiel am Vormittag um 0,32 Prozentpunkte auf ein Tagestief bei 118,24 Punkten. Im Verlauf erholte sich der Terminkontrakt auf die zehnjährige Bundesanleihe jedoch wieder. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen blieb nahezu unverändert bei 3,67 Prozent, auch die zehnjähriger US-Bonds stagnierte mit 4,59 Prozent auf dem Vortagsniveau. Den überraschenden Anstieg der für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank wichtigen Geldmenge M3 sehen viele Marktteilnehmer als weiteres Indiz, dass die Notenbank in diesem Jahr noch zwei Zinserhöhungen vornehmen wird.

Gleichzeitig ist am Mittwoch die Neuemission von fünfjährigen Bundesobligation auf das schwächste Interesse seit zehn Jahren gestoßen. Für die Anleihe im Volumen von acht Mrd. Euro gingen nach Angaben der Bundesbank nur Gebote über 8,41 Mrd. Euro ein. Analysten sprachen von einem enttäuschenden Auktionsergebnis. Die Durchschnittsrendite bei der Zuteilung der mit einem Kupon von 3,5 Prozent ausgestatteten Anleihe betrug 3,59 Prozent.

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