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WGZ-Statistik Unternehmensbonds bleiben weiterhin gefragt

Experten-Firmen-Bonds dürften laut Analysten weiter beliebt bleiben. Die 200-Milliarden-Euro-Schwelle könnte demnach Ende Dezember überschritten werden. Geplante Programme von EZB und Fed hatten für Erleichterung gesorgt.
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Angekündigte EZB-Hilfsprogramme sorgten für Erleichterung. Quelle: dapd

Angekündigte EZB-Hilfsprogramme sorgten für Erleichterung.

(Foto: dapd)

Frankfurt Der Trend zu Unternehmensbonds dürfte Experten zufolge auch im Schlussquartal dieses Jahres anhalten. Markus Roß, Analyst bei der WGZ-Bank, geht davon aus, dass die 200-Milliarden-Euro-Schwelle Ende Dezember überschritten werden dürfte. In den ersten neun Monaten ist das Anleihevolumen laut WGZ-Statistik bislang auf gut 164 Milliarden Euro angewachsen.

Die ohnehin gute Aufnahmebereitschaft des Marktes in der zweiten Jahreshälfte sei durch die jüngsten Maßnahmen der Notenbanken noch unterstützt worden, schrieb der Experte in einem Kommentar. „In diesem Umfeld konnten auch wieder zahlreiche Unternehmen aus Spanien und der übrigen Euro-Peripherie mit neuen Papieren an den Markt treten, nachdem seit April angesichts der angespannten Nachrichtenlage keine Emission mehr aus dem Land vermeldet wurde.“

Mit ihren im September angekündigten Hilfsprogrammen hatten die EZB und die US-Notenbank Fed für eine Welle der Erleichterung an den Finanzmärkten gesorgt. Die EZB will Staatspapiere hoch verschuldeter Euro-Länder aufkaufen, um die Schuldenkrise einzudämmen. Auch die FED hatte sich zu einer weitere Runde von Anleihenkäufen bereit erklärt.

Die Experten von HSBC gehen ebenfalls davon aus, dass die Beliebtheit von Unternehmensbonds bis zum Jahresende anhalten dürfte. „Da viele institutionelle Investoren bei Staatsanleihen aus der Euro-Peripherie weiterhin vorsichtig sind, bieten bonitätsstarke Industrieanleihen eine rentierliche Alternative“, heißt es in einer Kurzstudie.

  • rtr
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