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Aktie verliert knapp fünf Prozent Anleger streichen bei Thyssen-Krupp Gewinne ein

Nach den deutlichen Kurszuwächsen der vergangenen Monate haben die Anleger am Donnerstag bei den Aktien von Thyssen-Krupp erneut ihre Gewinne eingestrichen und die Titel damit deutlich ins Minus gedrückt. Außerdem sähen die Papiere des Industriegüterkonzerns auch aus charttechnischer Sicht nicht attraktiv aus, sagten Börsianer.

HB FRANKFURT. „Zyklische Aktien wie ThyssenKrupp, die zuletzt gut gelaufen sind, sind anfällig für Gewinnmitnahmen, wenn die Konjunkturaussichten nicht mehr so positiv beurteilt werden“, sagte Analyst Christian Obst von der HVB (Hypo-Vereinsbank).

Zuletzt hatten vor allem die Arbeitsmarktdaten aus den USA die Anleger enttäuscht. Ein Konjunkturaufschwung gilt nur dann als nachhaltig, wenn er mit einem Beschäftigungszuwachs einhergeht. „Außerdem leidet Thyssen-Krupp darunter, dass die Rohstoffpreise steigen und die eigenen Verkaufspreise, zum Beispiel für Flachstahl, nur noch schwierig anzuheben sind“, sagte HVB-Analyst Obst weiter.

Mehrere Händler führten charttechnische Gründe als Erklärung für die Kursverluste an. „Die Aktie ist unter die wichtige Marke von 15,30 Euro gerutscht“, sagte ein Händler. Dies habe weitere Verkäufe ausgelöst. Fundamentale Gründe für den Kursrutsch sehe er nicht, fügte der Händler hinzu.

Thyssen-Krupp-Aktien zählten mit einem Minus von knapp fünf Prozent auf 14,62 Euro zu den größten Verlierern im Dax. Seit Montag haben die Titel damit mehr als acht Prozent verloren. In den vergangenen Monaten hat die Aktie allerdings rund vierzig Prozent an Wert gewonnen.

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