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„Alternative Investment Market“ zieht viele Firmen an Börse London hat die Messlatte hochgelegt

Allein die Tatsache, dass der britische Alternative Investment Market (AIM) knapp zehn Jahre nach seiner Geburt noch besteht, ist schon ein Erfolg. Anderswo in Europa haben Börsen für Wachstumsfirmen wie der Neue Markt meist nach wenigen Jahren geschlossen oder kommen jetzt erst wieder in Mode.
  • Felix Schönauer (Handelsblatt)

HB LONDON. Der britische Markt für alternative Werte dagegen hielt durch: AIM-Chef Martin Graham nennt ihn den „weltweit erfolgreichsten Wachstumsmarkt“, auch wenn das hoch gegriffen scheint. Doch die Erfolge können sich sehen lassen. Richard Buxton, Leiter des Bereichs UK-Aktien des britischen Fondsmanagers Schroders nennt den Markt eine „phantastische Möglichkeit für Firmen mit hohen Wachstumschancen, die noch keine jahrelange Erfolgsgeschichte hinter sich haben“.

Wenig Regularien und hohe Steuervorteile für heimische Unternehmen bilden den idealen Nährboden. So müssen die Firmen weder eine öffentliche Streuung ihrer Aktien nachweisen, noch ein Minimum bei der Marktkapitalisierung erreichen. Erforderlich ist nur ein Betreuer (Nominated Adviser), der das Unternehmen prüft und als Market Maker agiert. Attraktiv ist das nicht nur für Firmen mit aggressivem Wachstum.

Zugelassen sind Firmen aus allen Bereichen, vom Chemie-Zulieferer bis zum Versorger. Obwohl es von den im AIM gelistete Aktien Online-Spielcasinos waren, die zuletzt Schlagzeilen machten, kommen Unternehmen aus der IT-Branche nicht einmal auf ein Zehntel des gesamten Marktwertes. Aktien mit dem größten Anteil (etwa einem Drittel) stammen aus dem Minen- und Ölsektor.

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