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Altersrücklagen dürften unter Druck geraten Studie: Überalterung wird Börsen belasten

Die Überalterung in den westlichen Industrieländern könnte in den kommenden Jahren zu einer Belastung der Kursentwicklung an den Aktienmärkten führen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

som/vwd DÜSSELDORF. Es gebe Hinweise darauf, dass die Baby-Boomer-Generation bei Eintritt in das Erwerbsleben eher bereit gewesen sei, in ein mit höheren Risiken behaftetes Portfolio zu investieren, da sie eventuelle Verluste im Arbeitsleben besser habe verkraften können als ältere Menschen.

Scheide diese Generation nun aus dem Erwerbsleben aus, sei es sehr wahrscheinlich, dass sie zu Nettoverkäufern werde, um die Finanzausstattung im Rentenalter aufzubessern. Da diese Generation ihre Positionen an eine kleinere, nachfolgende Gruppe von Erwerbspersonen veräußere, werde daher möglicherweise Abwärtsdruck auf die Vermögenspreise entfaltet. Dieser Druck werde vor allem die Aktienmärkte treffen, weil zugleich damit zu rechnen sei, dass die Verkäufe auch von einer Umschichtung in weniger volatile Anlageformen, wie Anleihen, begleitet werden.

Bei einer Eintrübung an den Aktienmärkten könnten Investoren einer auskömmlichen Altersrücklage beraubt werden. Dies sei umso Besorgnis erregender, sofern zugleich das Rentenniveau wegen der demographischen Probleme sinke.

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