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Analysten sind zurückhaltend Dax-Ausblick: Unsichere Zeiten

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Im Mittelpunkt des Interesses steht zunächst die Auto- und Nutzfahrzeugbranche. Am Montag äußert sich VW zur Geschäftsentwicklung seiner Nutzfahrzeuge. Sollte im Umfeld eine Lösung für MAN, Scania und die eigenen Nutzfahrzeuge vorgestellt werden, könnten die Kurse aller Beteiligten erneut profitieren. Sowohl bei MAN als auch bei VW sollten dann neue Höchstkurse in Reichweite sein, vermuten Analysten. Der Kurs von Daimler-Chrysler könnte die laufende Korrektur bald beenden, mutmaßen Beobachter. Die Anleger warten indes weiter auf eine Lösung für Chrysler. Eine solche würde auch den Kurs des Gesamtkonzerns wieder nach oben treiben.

Daneben steht weiterhin die Deutsche Börse im Zentrum der Spekulation. Eine Übernahme der Spanischen Börse hätte nach Ansicht von Aktienstrategen ihren Reiz darin, dass neben der Euronext ein weiterer Nukleus in Europa entstehen würde, dem sich später andere Märkte anschließen könnten. Als ideal gilt vielen dabei ein Zusammenschluss mit der Schweizer Börse. Der wird von Beobachtern als naheliegend erachtet wegen der Eurex-Verflechtung und des Vorstandschefs der Deutschen Börse, der sich auch bei der Schweizer Börse bestens auskennt.

Am Mittwoch will der weltweit zweitgrößte Rückversicherer Münchener Rück seine Zahlen vorlegen. Analysten erwarten für die Bayern einen Rekordgewinn von 3,5 Milliarden Euro. Das Indexschwergewicht Deutsche Telekom will am Donnerstag sein Jahresergebnis präsentieren. „Ich könnte mir vorstellen, dass sie versuchen, mit einer Dividendenerhöhung die Anleger positiv zu stimmen“, sagt LBBW-Experte Schallenberger. Nach der Gewinnwarnung im Januar seien die Erwartungen jedoch gedämpft. Analysten erwarten einen Gewinneinbruch um knapp ein Viertel. Daneben geht die Berichtssaison mit den Ergebnissen von Schwarz Pharma, Pfleiderer, QSC, Morphosys und Tele Atlas weiter.

Von den zahlreichen Konjunkturdaten aus den USA dürfte besonders der ISM-Konjunkturindex am Donnerstag im Blickpunkt der Investoren stehen. Er war zuletzt unter die Marke von 50 Punkten gerutscht, was auf ein langsameres Wachstum hindeutet. Zusätzlich stehen in den USA in der ersten Wochenhälfte der Index zum Verbrauchervertrauen und der Chicago- Einkaufsmanagerindex für Februar an, ebenso wie die zweite Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt für das vierte Quartal 2006. Die Statistik zum Absatz neuer Eigenheime für Januar könnte am Mittwoch Aufschluss über die Entwicklung am angeschlagenen US-Immobilienmarkt geben. Von den Daten erhoffen sich die Märkte Hinweise auf die künftige Geldpolitik der USA. Die US-Notenbank Fed hatte bei ihrer letzten Sitzung den Leitzins bei 5,25 Prozent belassen, zugleich aber ihre Warnung vor Inflationsrisiken in der weltgrößten Volkswirtschaft erneuert.


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