Berkshire Hathaway Warren Buffett beichtet großen Fehler

Die Investmentlegende Warren Buffett profitiert von der Erholung der US-Wirtschaft. Seine Investmentholding Berkshire Hathaway verdiente so viel wie noch nie. Doch Buffett hat auch einen Grund, sich zu ärgern.
Update: 03.03.2014 - 06:49 Uhr Kommentieren
Warren Buffetts Lieblingsaktien
File photo of Buffett, Chairman of the Board and CEO of Berkshire Hathaway, poses for a portrait in New York
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Warren Buffett, Chef der Investmentholding Berkshire Hathaway, hat ein glückliches Händchen: Seit dem Start der Holding im Jahr 1965 stieg der Buchwert je Aktie deutlich stärker als der Gesamtmarkt.

Warren Buffett
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Offenlegen müssen Investoren Aktien, Optionen und Wandelanleien aus dem vergangenen Quartal. In welche Papiere Buffett das Geld seiner Kunden außerhalb der USA anlegt, muss er aber nicht verraten. Auch Optionsscheine (Warrants) und Anleihen müssen nicht aufgeführt werden. Das folgende Ranking listet die Top-10 Firmen aus dem Depot des Großinvestors nach ihrem Wert.

Wer an der Börse mitmischen will, braucht vor allem: Zeit. Doch wer kann sich neben dem Job intensiv mit dem Marktgeschehen auseinandersetzen? Lesen Sie in unserem Dossier, wie Sie ohne großen Aufwand zum Finanzstrategen werden, erhältlich als PDF in unserem Kaufhaus der Weltwirtschaft.

Buffett's Lieblinge DaVita
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Platz 10: Davita Healthcare Partners

Davita Healthcare Partners ist einer der größten Gesundheitsversorger in den Vereinigten Staaten mit Sitz in Denver, Colorado. Spezialisiert hat sich die Firma auf die Betreuung von Patienten mit chronischen Nierenerkrankungen. Seit ihrer Gründung 1992 stellt sie die Dialyse-Ausrüstung bereit und betreibt derzeit rund 2000 ambulante Dialyse-Zentren und Versorgungszentren in Krankenhäusern in nahezu allen Staaten der USA.

Unternehmenswert 2014: 2.310.552.201 Dollar

Kursentwicklung (1 Jahr): +10,26 Prozent

KGV (2013): 21,00

Quelle: www.davitahealthcarepartners.com

Buffett's Lieblinge Directv
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Platz 9: Directv (DTV)

Directv ist ein Pay-TV-Anbieter. Zusammen mit Tochterfirmen bietet das Unternehmen seinen Kunden digitale TV-Dienste in den Vereinigten Staaten und in Lateinamerika. Darüber hinaus produziert die Gesellschaft eigene Entertainment-Sendungen wie beispielsweise Friday Night Lights und besitzt drei eigene Sportsender.

Unternehmenswert 2014: 2.521.705.182 Dollar

Kursentwicklung (1 Jahr): +42,18 Prozent

KGV (2012): 10,9

Quelle: www.directv.com

Buffett's Lieblinge USbancorp
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Platz 8: U.S. Bancorp

U.S. Bancorp entstand 2002 aus der Fusion der U.S. Bank und die Firststar Bank, die fortan unter dem Dach der Holdinggesellschaft U.S. Bancorp agierten. Das Finanzinstitut ist mit über 3000 Filialen in knapp der Hälfte der US-Bundesstaaten vertreten. Zielgruppe des Unternehmens sind Lateinamerikaner. In vielen Regionen hat die Bank Filialen mit zweisprachigem Service. Insgesamt betreut sie über elf Millionen Kunden.

Unternehmenswert 2014: 3.204.564.400 Dollar

Kursentwicklung (1 Jahr): +19,06 Prozent

KGV (2012): 11,2

Quelle: www.usbank.com

WALMART
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Platz 7: Wal-Mart Stores

Auch wenn der Multi-Supermarkt wegen seiner Arbeitsbedingungen immer wieder in der Kritik steht: Für Investoren wie Buffett scheinen die Aktien des Discounters lohnenswert. Zuletzt war der Konzern in den Schlagzeilen, weil er in den USA 2300 Jobs strich, der größte Stellenabbau seit 2010.

Unternehmenswert 2014: 3.893.874.950 Dollar

Kursentwicklung (1 Jahr): +7,46 Prozent

KGV (2012): 13,5

Exxon Mobil
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Platz 6: Exxon Mobil

ExxonMobil Corporation einer der größten Spieler der Mineralöl-, Erdgas- und Petrochemiebranche. Der Konzern ging aus Standard Oil hervor. Exxon-Mobil produziert 5,3 Millionen Fass Öl am Tag und beschäftigt 76.900 Menschen. Unter den US-Aktien zählt das Unternehmen zu den „Dividendenaristokraten”. Seit zehn Jahren hat der Konzern seine Dividende beständig erhöht. Zuletzt lag sie bei 2,18 Euro pro Aktie.

Unternehmenswert 2014: 4.162.319.872 Dollar

Kursentwicklung (1 Jahr): +2,6 Prozent

KGV (2012): 8,9

OmahaNach einem Rekordgewinn im vergangenen Jahr nimmt US-Starinvestor Warren Buffett mit seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway weitere große Zukäufe ins Visier. "Amerikas beste Tage liegen vor uns", erklärte der 83-jährige Buffett in seinem jährlichen Brief an die Aktionäre.

Zusammen mit seinem 90 Jahre alten Vize Charlie Munger sei er auf der Suche nach weiteren großen Übernahmezielen - nach "Elefanten". Obwohl er auch im Ausland investiere, gebe es die größten Möglichkeiten in Amerika.

Buffett hatte im vergangenen Jahr unter anderem 5,6 Milliarden Dollar für den amerikanischen Stromversorger NV Energy und 12,25 Milliarden Dollar für den Ketchup-Hersteller Heinz auf den Tisch gelegt. Bei weiteren Zukäufen sei es vorstellbar, dass sich Berkshire erneut mit einem Partner zusammen tun könnte - sowie wie das bei der Übernahme von Heinz der Fall war.

Dafür hatte sich Buffett mit der Beteiligungsgesellschaft 3G zusammengeschlossen. Der Anteil von 50 Prozent, den Berkshire an Heinz hält, könnte sich erhöhen, wenn sich 3G zu einem Verkauf ihrer Anteile entschließen würde, sagte Buffett.

Berkshire schloss das vergangenen Jahr mit 48,19 Milliarden Dollar in der Kasse ab. Damit hat Buffett erheblichen Spielraum für größere Zukäufe und die Möglichkeit, ein größeres Polster zur Sicherheit einzubehalten. Nach Einschätzung von Thomas Russo, Partner bei Gardner Russo & Gardner, der rund neun Milliarden Dollar verwaltet - davon stecken etwa elf Prozent in Berkshire - haben Munger und Buffett den Luxus, auf Gelegenheiten warten zu können. Das stärke die Strategie des Konglomerats.

Der Gewinn von Berkshire Hathaway legte 2013 um 31 Prozent auf 19,48 Milliarden Dollar zu. Für das vierte Quartal wies die Beteiligungsgesellschaft einen Überschuss von 4,99 Milliarden Dollar aus - ein Plus von fast zehn Prozent.

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