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Börsenguru Faber „Die Euro-Zone sollte aufgelöst werden“

Der Börsenguru Marc Faber geht mit den Ländern der Euro-Zone hart ins Gericht. Nahezu frustriert moniert er, Griechenland hätte längst die Euro-Zone verlassen sollen. Nun schlägt er eine noch härtere Gangart vor.
29 Kommentare
Der Schweizer Analyst und Autor Marc Faber. Quelle: picture alliance / dpa

Der Schweizer Analyst und Autor Marc Faber.

(Foto: picture alliance / dpa)

Marc Faber, der Autor des Börsenbriefes „Gloom, Boom & Doom Report“ hat am Donnerstag erklärt, es gebe „eine sehr große Wahrscheinlichkeit“ dafür, dass Griechenland die Euro-Zone verlassen werde.

„Es wäre wünschenswert gewesen, wenn die Euroländer Griechenland schon vor drei Jahren rausgeschmissen hätten. Das hätte eine Menge Qualen erspart“, sage er in einem Interview mit Bloomberg TV. „Als Folge der Rettungsaktion ist das Problem nur größer und größer geworden.“

In den Augen von Faber ist es wohl „viel besser für Griechenland“ und die gesamte Region, wenn das angeschlagene Land die Euro-Zone verlässt.

„Es wäre sogar das Beste, die Euro-Zone ganz aufzulösen“, wenn die Länder zu ihren eigenen Währungen zurückkehrten und sie den Euro als eine Art internationale Gemeinschaftswährung nutzten, erklärte Faber weiter. „Ganz so, wie es bei Reisen durch Südamerika ist, wo man überall mit dem Dollar zahlen kann, wenn man es will.“

Griechenland – Austritt aus der Eurozone?

  • Bloomberg
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29 Kommentare zu "Börsenguru Faber: „Die Euro-Zone sollte aufgelöst werden“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Wenn die Eurozone nicht aufgelöst wird dann kommt in spätestens 8 Jahren der richtige Knall und zwar der totale Bankrott der EU! Die EU ist unbezahlbar! Rockefeller Rothschild und Co. spekulieren auf den Bankrott! Genau das ist schon seit langer Zeit geplant!
    Die BANK gewinnt immer !

  • Jo, und wir alle freuen uns auf die erneute Umrechnung von Euro nach DM im Verhältnis 1:2 mit einer Preisanhebung um denselben Faktor. Währungskonversion OHNE Preisverdopplung scheint ja nicht machbar zu sein. Die Bevölkerung wird wieder der betrogenen Teil sein.

  • Der menschlichen Gier und der Dummheit sind leider keine Grenzen gesetzt.Die Einführung des Euro basierte auf Betrug und Täuschung durch eine politische Nomenklatura. Das deutsche Volk hat zu keinem Zeitpunkt der Ausplünderung durch die Eurokraten zugestimmt. Dieses Gebilde EU, daß verzweifelt an die untergegangene Sowjetunion erinnert,war von Anfang an zum Scheitern verurteit. Die Frage ist welchen Preis wir alle dafür zahlen werden

  • ...das ist ja alles richtig. Nur weshalb soll das, was faber gesagt hat schwachsinn sein?

    Ich meine, dass es Aufgabe einer Elite gewesen wäre eben nicht das Volk zu betrügen und durch Lügen Wohlstand zu schaffen, der zu Lasten anderer ging - zB denen, deren Papiergeld sich bald in Luft auflöst

  • So ein Schwachsinn... Merkel hat Wachstum mit Schulden finanziert so wie alle anderen vor ihr 60 Jahre lang in der BRD, Erhardt wurde im Bundestag verlacht als er auf die Schuldenproblematik in den 60ern hinwies und da waren die Schulden weiß Gott noch sehr sehr klein. Alle habe doch zugegriffen, der kleine Mann mit Krediten für Hausbau, Shopping, neue schicke Autos... und die Großen mit protzigen Bauprojekten, die Kommunen mit Spaßbädern die nun oft vor sich hingammeln, Kläranlagen für 1500 Einwohnerdörfer die eine Kapazität für das 10-fache haben... etc. alles Schattenwirtschaften auf Pump um Wachstum zu produzieren und die Arbeitslosenqote zu drücken. Der Tag der Abrechnung - der Rechnung - kommt! Und immer schön die anderen schuldig machen und den Kopf schön tief wieder in den Sand stecken und im Mainstream schön mitströmen und jammern und Piraten wählen - die machen alles noch besser... Herr Fabenr, auch wenn du Perlen vor die Säue wirfst, manch einer weiß deren Wert doch zu schätzen.

  • Noch einer, der Gift und Galle spuckt. Faber ist ein knallharter Spekulant, der tief gegen den Euro investiert ist. Mit solchen Kommentaren versucht er sein Investment zu sichern und seine Anti-Euro Wetten zu retten. Ein gewissenloser Lobbyist in eigener Sache. Wahrheitsgehalt unter 10%.

    Jemand, der Europa verlassen hat und im Ausland sein Unwesen treiben zu können, sollte mehr Zurückhaltung üben.

  • So ein Blödsinn. Weil sich viele Euro-Skeptiker hier tummeln und mit ihrer Skepsis gegenseitig befruchten, deswegen ist noch lange keine 'Mehrheit' gegen den Euro.

    Die Mehrheit wäre dankbar, wenn diese Hetze endlich ein Ende finden würde und sie ihr Leben leben könnten, ohne ständig an gierige Banken erinnert werden oder von skeptishen Zockern und 'Experten' a la Faber, Henkel und Baring täglich irgendwelchen Blödsinn lesen zu müssen.

    Genießt den TG, ihr 'Skeptiker', 'DM-Nostalgiker' und 'Hetzer', den Euro wird es noch sehr
    Ange geben. Ihr solltet eire Energie dafürverwenden an konstruktiven Lösungen zu arbeiten, und nicht Gift und Galle zu spucken.

    Befruchtet euch mal weiter gegenseitig in eurem 'Gegen-Alles-Biotop'.

    Cheers

  • Marc Faber sollte man zuende zitieren, leider fehlt Teil B der Aussage (nur) im Handelsblatt:

    "Aus meiner Sicht ist es das beste, wenn die gesamte Eurozone aufgelöst würde. Ich habe keine besonders gute Meinung über die US-Regierung, aber die Bürokraten in Brüssel lassen die Regierung in den USA wie eine Organisation bestehend aus Genies aussehen. Die Bürokraten in Brüssel sind völlig unnütze Funktionäre."

    Siehe: "http://www.economonitor.com/blog/2012/05/marc-faber-sees-a-1987-like-crash-approaching/"

  • Anonymer Benutzer: Euroaus,

    ach wie lange denn? Vor dem Euro haben wir in Kassel für den Erhalt der DM demonstriert und waren bestenfalls 800 Leute. Die absolute Mehrheit hat sich für das Thema nicht interessiert. Shopping war wichtiger!
    Heute sind wir in einer Situation, wo wir nicht mehr schadlos davonkommen. Was wir inzwischen gegeben haben, wäre unwiederbringlich weg.
    GR braucht einen 0-Zins-Kredit durch die EZB zur Ablösung der Schulden, um sofort mit der Tilgung anfangen zu können und ein sich selbst tragendes Konjunkturprogramm. Nicht durch Steuern finanziert!
    Die Charta von Athen muß neu geschrieben werden, denn hier liegt die Ursache des Problems.

    http://www.bps-niedenstein.de/

    In der Regierung Kohl war das einmal angedacht, die damalige Opposition hat es verhindert. Merkel hat das nicht wieder aufgegriffen, weil sie nur auf DDR-Wirtschaft angelernt wurde. Im Studium des Marxismus-Leninismus kann sie nur beiläufig auf Erhardt gestoßen sein. Schafft sie ab!
    Und der Börsenguru? Vermutlich hat er gegen den Euro gewettet und verdient daran.

  • Ja wohl Joker1, die Menschen lassen sich aber nicht für immer, in Interesse der Bosse dauerhaft(verkohlen).

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