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Deutsche-Bank-Aktie Fondsschließung bedeutet Milliarden-Verlust

Die Deutsche Bank hat nach der umstrittenen Schließung eines offenen Immobilienfonds in nur wenigen Tagen an der Börse über eine Milliarde Euro an Wert verloren.

HB FRANKFURT. Darauf verwiesen Analysten am Freitag in Frankfurt. Die Aktie erholte sich am Vormittag etwas, nachdem die Bank einigen Anlegern im Fall von Wertverlusten des Fonds Entgegenkommen signalisiert hatte. Das Papier legte um 0,97 Prozent auf 82,08 Euro zu, nachdem der Kurs mehrere Tage in Folge deutlich gefallen war.

„Die Aktie hat übertrieben auf die Probleme mit dem Immobilienfonds reagiert und seit Dienstag mehr als eine Milliarde Euro Marktkapitalisierung verloren“, sagte Analyst Olaf Kayser von der Landesbank Rheinland-Pfalz. „Durch das Entgegenkommen der Bank kommt jetzt wieder etwas Ruhe rein.“

Die Deutsche Bank will Privatanlegern, die in den vergangenen zwei Jahren Anteile gekauft hatten, gegebenenfalls einen Ausgleich zahlen, nannte aber bisher keine Details. Eine Stützung des Fonds aus Eigenmitteln wurde nicht angekündigt.

Der offene Immobilienfonds „grundbesitz-invest“ ist bis zu einer Neubewertung des Immobilienbestands Anfang Februar geschlossen; Anteile können weder erworben noch verkauft werden. Die historisch einmalige Schließung eines solchen Fonds war auf harsche Kritik bei Anlegerschützern und Politikern gestoßen.

Der Fraktionsvize der FDP im Bundestag, Carl-Ludwig Thiele, hält das Einlenken der Deutschen Bank für nicht ausreichend. Der Politiker forderte im Südwestrundfunk (SWR) von dem Finanzinstitut mehr Transparenz und schloss auch gesetzliche Maßnahmen nicht aus.

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