Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Devisenhandel global 100 Millionen Dollar – per Handy transferiert

Der globale Devisenhandel läuft fast nur elektronisch ab. Der technische Fortschritt macht das Geschäft flexibler. Die US-Großbank JP Morgan meldet: ein Kunde hat 100 Millionen Dollar mit seinem Smartphone gehandelt.
1 Kommentar
Der Finanzmarkt für Devisen ist der größte der Welt. Quelle: Reuters
Franken, Pfund, Dollar und Euro

Der Finanzmarkt für Devisen ist der größte der Welt.

(Foto: Reuters)

Drei Viertel aller Transaktionen in der Euro-Zone an Verkaufsstellen werden nach wie vor mit Bargeld getätigt, hat EZB-Präsident Mario Draghi am Dienstag bei der Präsentation des neuen 50-Euro-Scheins gesagt. Doch beim globalen Devisenhandel im professionellen Maßstab zählt schon seit Jahrzehnten nur eins: der elektronische Transfer.

Laut dem britischen Beratungshaus Greenwich Associates sind an der Spitze der professionellen Währungshändler Citigroup und UBS gleich auf, den dritten Platz teilen sich die Deutsche Bank und die US-Großbank JP Morgan. Mit großen Investitionen in die Infrastruktur arbeitet JP Morgan daran, den deutschen Rivalen zu überholen und JP-Morgan-Investmentbanking-Chef Daniel Pinto gibt im am Dienstag vorgelegten Geschäftsbericht einen kleinen Einblick, was das bedeutet.

83 Prozent des Währungshandels finde mittlerweile elektronisch statt, schreibt Pinto. An Spitzentagen seien über die eigenen Handelsplattform Transaktionen mit einem Volumen von über 200 Milliarden Dollar abgewickelt worden - vor allem solch einschneidende Ereignisse wie das Brexit-Referendum in Großbritannien im Juni hatte zu enormen Währungskursausschlägen und Nachfragespitzen im „FX“-Handel geführt.

Und Pinto berichtet von einem interessanten Einzelfall: „Wir haben eine Transaktion über 100-Millionen-Dollar gesehen, die von einem Handy aus durchgeführt wurde.“ Die technologischen Möglichkeiten entwickelten sich weiter und die bereits getätigten Investitionen zahlten sich für die Kunden bereits aus. Dennoch müssten weitere Schritte folgen.

Die Deutsche Bank hat für das Jahr 2016 geringere Erträge im Bereich „Emerging Markets und Foreign Exchange“ beklagt. Sowohl gegen JP Morgan als auch die Deutsche Bank hatten sich in jüngere Vergangenheit diverse Verfahren wegen des Verdachts auf Devisenmanipulationen oder missbräuchliche Ausnutzung ihrer Marktposition gerichtet.

Der Handelsblatt Expertencall
Startseite

1 Kommentar zu "Devisenhandel global: 100 Millionen Dollar – per Handy transferiert"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • "100 Millionen Dollar – per Handy transferiert"


    Geil - bitte auf mein Konto:

    IBAN:DE 01 2345 6789 0000 0000 01

    BIC: NIRWANA0XYZ