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Ein Insider packt aus Wie ein Drückerkolonne für Aktien

An der Wall Street geht es nicht zimperlich zu. Mit fragwürdigen Methoden werden massenweise Aktien verhökert, während aus Lautsprechern Musik aus „Rocky“ läuft. Ein junger Broker berichtet über seine Erfahrungen.
27.02.2013 - 15:07 Uhr
Die Junior-Broker müssen am Tag rund 500 Anrufe tätigen. Sie haben keinen Computer und müssen stehen. Quelle: AP/dpa

Die Junior-Broker müssen am Tag rund 500 Anrufe tätigen. Sie haben keinen Computer und müssen stehen.

(Foto: AP/dpa)

New York Eine Annonce im Internet brachte Nicholas Gwiazda an die Wall Street. Das Angebot: ein Posten als Junior-Broker bei John Thomas Financial. Nach einem Bewerbungsgespräch im September und einem Rundgang über die Marmorböden in den Büros der Firma, gleich gegenüber der New York Stock Exchange (NYSE), bekam der 24-Jährige die Stelle. Als Lohn stellte man ihm hunderttausende Dollar pro Jahr in Aussicht. Davon sollte der junge Mann allerdings nicht viel sehen.

Was sich wie ein Traumjob an der Wall Street anhörte, stellte sich in der Praxis eher als Drückerkolonne für Wertpapiere heraus. Gwiazda erhielt ein Telefon. Ihm wurde gesagt, er solle wildfremde Leute im ganzen Land anrufen und ihnen erklären, ein Senior-Broker werde sich in Kürze mit einer guten Investmentidee melden.

„Ganz ehrlich, das war nichts anderes als ein besseres Call-Center“, erinnert sich Gwiazda, der seinen Arbeitsplatz schon nach drei Monaten wieder verlor.

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