Fallende Börsenkurse So schlimm wie 2008 kommt es nicht!

Die Lage an den Märkten erinnert fatal an das Jahr 2008. Damals rissen die Banken die gesamte Wirtschaft in die Krise. Doch der Vergleich hinkt. Diesmal sind die Unternehmen viel besser gewappnet. Eine Analyse
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Ulf Sommer, Handelsblatt-Redakteur. Quelle: Pablo Castagnola

Ulf Sommer, Handelsblatt-Redakteur.

(Foto: Pablo Castagnola)

Düsseldorf"Ich fühl mich zwar gut, aber wenn die Börsen abstürzen und mit ihr die Stimmung, dann akzeptiere ich, dass es mir schlechtgeht." So erscheint derzeit die Lage angesichts boomender Gewinne der deutschen Firmen und glänzender Perspektiven in den Schwellenländern, aber einer sich gleichzeitig verdüsternden Stimmung.

Sie wird ausgelöst durch die nicht enden wollenden Schuldenkrisen in Euro-Land und den USA. Das Kalkül der Pessimisten: Rutschen erst die Börsenkurse und die Stimmung in den Keller, dann wird sich die Realwirtschaft schon bald anstecken. Gemäß der Weisheit, dass Wirtschaft zu 50 Prozent Psychologie ist, wie schon unser Wirtschaftswunderkanzler Ludwig Erhard gesagt haben soll.

Mehr noch: Die täglich wachsende Schar von Pessimisten ruft das Jahr 2008 in Erinnerung. Damals boomten die Firmengewinne ähnlich stark wie jetzt, die Bilanzen sahen gut aus, weil die Unternehmen wenig verschuldet waren und viel Bares auf die Seite gelegt hatten. Doch all das nutzte am Ende nichts, als die Immobilien- und Bankenkrise im Herbst 2008 die Realwirtschaft erfasste. Deutschland fiel in die tiefste Rezession der Nachkriegsgeschichte, und die Gewinne der großen börsennotierten Konzerne brachen um über die Hälfte ein. Vor Kraft strotzende Unternehmen wie Daimler schrieben plötzlich tiefrote Zahlen, was noch im Sommer 2008 nicht vorstellbar erschien.

Dennoch: Fallende Börsenkurse, eine schlechte Stimmung und Krisenängste, ähnlich wie vor drei Jahren, reichen nicht aus, damit sich das Szenario 2008/09 heute wiederholen kann.

Richtig ist zwar, dass damals die schlechte Stimmung, ausgelöst durch die Immobilienkrise, die konjunkturellen Frühindikatoren einbrechen ließ. Genauso verursacht diesmal die Schuldenkrise die miesen Perspektiven. Doch erst die Pleite der amerikanischen Investmentbank Lehman im September 2008 ließ die Unternehmen plötzlich in Schockstarre verfallen. Sie stornierten im Frühherbst 2008 bereits erteilte Aufträge und blockierten Investitionen. Der Grund: Niemand wusste, was die Pleite einer so großen Bank auslösen würde oder ob gar das gesamte Finanzsystem zusammenbrechen würde. Die Angst vor dem Ungewissen brachte die Wirtschaft innerhalb weniger Tage zum Stillstand.

Der damalige Vorstandschef des weltgrößten Chemieherstellers BASF, Jürgen Hambrecht, meinte noch im September 2008, dass von einer Rezession keine Rede sein könne. Er ging davon aus, den Betriebsgewinn vor Sondereinflüssen gegenüber dem Boomjahr 2007 nochmals steigern zu können. Nur drei Monate später reagierte BASF auf die plötzliche Krise mit Kurzarbeit und legte große Anlagen vorübergehend still. Der Betriebsgewinn sank 2008 um zehn Prozent.

Die Schockstarre bleibt aus
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41 Kommentare zu "Fallende Börsenkurse: So schlimm wie 2008 kommt es nicht!"

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  • Es wird nicht so schlagartig gehen. Außerdem gibt es einen Gewöhnungseffekt. Dafür wird es viel viel länger dauern, denn es handelt sich um eine Strukturkrise, nicht um eine normale Rezession. Das "Geschäftsmodell" der EU steht infrage, und es ist zwar allen klar, daß es so nicht weitergehen kann. Erst wenn der Kurs in eine neue Zukunft, der die alten Schwächen abstellt abgesteckt ist, kann wieder Vertrauen einkehren.

  • Da ist was man immer hört, sowohl in der Blase, als auch im Crash: "this time it's different". Und es sind immer die naiven ich-will-auch-mal Investoren, die am Ende von den Hunden gebissen werden (wenn die Blase platzt; wenn der Crash unaufhaltsam beschleunigt) und alles verlieren....

  • --@ Christin,

    klar habe ich mich damit auseinander gesetzt. Schließlich komme ich da her, wo Sie mal hoffen hin zu kommen. Und außerdem erinnere ich mich an das alles sehr gut.

    Allerdings mag ich weder die Christen, noch deren Sichtweise. Wir müssen nicht gerettet werden und erst recht nicht von irgendwelchen Geistern (heiliger Geist). Ich mag auch keine Menschen, die in Häuser sich versammeln, die auf dem Dach einen Galgen haben, wie er vor 2000 Jahren üblich war (das Kreuz).

    Das Ihr Jesus geschlachgtet wurde, hat Ihr Gott verursacht. Denn nichts passiert, was ihr Gott nicht will udn angeordnet hat.

    Wie schön wäre diese Welt ohne die missionierenden Christen "Denn sie wissen nicht, was sie tun".

  • --@ Christin,

    klar habe ich mich damit auseinander gesetzt. Schließlich komme ich da her, wo Sie mal hoffen hin zu kommen. Und außerdem erinnere ich mich an das alles sehr gut.

    Allerdings mag ich weder die Christen, noch deren Sichtweise. Wir müssen nicht gerettet werden und erst recht nicht von irgendwelchen Geistern (heiliger Geist). Ich mag auch keine Menschen, die in Häuser sich versammeln, die auf dem Dach einen Galgen haben, wie er vor 2000 Jahren üblich war (das Kreuz).

    Das Ihr Jesus geschlachgtet wurde, hat Ihr Gott verursacht. Denn nichts passiert, was ihr Gott nicht will udn angeordnet hat.

    Wie schön wäre diese Welt ohne die missionierenden Christen "Denn sie wissen nicht, was sie tun".

  • --@ Christin,

    klar habe ich mich damit auseinander gesetzt. Schließlich komme ich da her, wo Sie mal hoffen hin zu kommen. Und außerdem erinnere ich mich an das alles sehr gut.

    Allerdings mag ich weder die Christen, noch deren Sichtweise. Wir müssen nicht gerettet werden und erst recht nicht von irgendwelchen Geistern (heiliger Geist). Ich mag auch keine Menschen, die in Häuser sich versammeln, die auf dem Dach einen Galgen haben, wie er vor 2000 Jahren üblich war (das Kreuz).

    Das Ihr Jesus geschlachgtet wurde, hat Ihr Gott verursacht. Denn nichts passiert, was ihr Gott nicht will udn angeordnet hat.

    Wie schön wäre diese Welt ohne die missionierenden Christen "Denn sie wissen nicht, was sie tun".

  • --@ Christin,

    klar habe ich mich damit auseinander gesetzt. Schließlich komme ich da her, wo Sie mal hoffen hin zu kommen. Und außerdem erinnere ich mich an das alles sehr gut.

    Allerdings mag ich weder die Christen, noch deren Sichtweise. Wir müssen nicht gerettet werden und erst recht nicht von irgendwelchen Geistern (heiliger Geist). Ich mag auch keine Menschen, die in Häuser sich versammeln, die auf dem Dach einen Galgen haben, wie er vor 2000 Jahren üblich war (das Kreuz).

    Das Ihr Jesus geschlachgtet wurde, hat Ihr Gott verursacht. Denn nichts passiert, was ihr Gott nicht will udn angeordnet hat.

    Wie schön wäre diese Welt ohne die missionierenden Christen "Denn sie wissen nicht, was sie tun".

  • Ein Blick in die Bankbilanzen offenbart, dass mehrere europäische Institute ihre Kreditvolumina bereits im zweiten Quartal schrumpften. Gleichzeitig zeigen Trendanalysen, dass gerade in den Emerging Markets in näherer Zukunft mit überraschend niedrigen Wachstumskennziffern gerechnet werden sollte. Beides zusammen ließe auch den Schluss zu, dass es schlimmer als 2008 kommen könnte. MfG Daniel Haase (Haase & Ewert)

  • Also eines muss ich hier aber mal sagen. Der Kopp Verlag traut sich zumindest daran Bericht zu erstatten und die Wahrheit zu formulieren. Da sind die tollen Verlager Springer & Co. meilenweit davon entfernt.

  • Ganz grosses Kino hier bei den meisten Kommentaren! Hut ab! Kopp-Verlag lässt grüssen.

  • @ Pro-Fed

    Schön, dass Sie sich mit diesen Gedanken auseinander setzen. Jesu weltliche Existenz wurde von Menschen unter dem Einfluss Satans ausgelöscht , er ist aber als geistiger Führer weiterhin lebendig, denn wie Sie wissen, ist Jesus wiederauferstanden mit einem geistigen Leib. Dieses denkwürdige Ereignis wird in der Christenheit als Himmelfahrt gefeiert.

    Wer gerettet werden möchte darf sich nicht zur dunklen Seite bekennen sondern muss bis zum Schluß widerstehen, Jesus sagte heirzu auch "ausharren". Wer bis zum Ende ausgeharrt und sich nicht von diesem gottlosen System hat verführen lassen sondern an seine Rettung durch Christus glaubt, wird auch gerettet werden am Tag Gottes, wenn dieses System vernichtet wird. Wieso heisst es, dass Jesus unser Erlöser ist? Wenn Sie das Vater-Unser beten, um was genau bitten Sie in diesem Gebet? Jesus hätte alle Macht gehabt, seine leibliche Existenz zu retten am Kreuz, jedoch hatte er eine schwere Aufgabe auf Erden und wurde unser Lösegeld. Durch seinen Tod wurde die Schrift erfüllt (AT). Die Schlange (Satan) hat ihm die Ferse zermalmt und er wird ihm (Satan) den Kopf zermalmen.

    Studieren Sie das Wort Gottes und Sie werden den Rest an bisher Unerklärlichem begreifen. Schlagen Sie sich nicht auf die Seite des Antichristen und nehmen Sie das Zeichen des Antichristen nicht an. Dieses System wird vernichtet werden und diejenigen, die ausgeharrtt haben werden, werden eine neue Erde erben - die alten Dinge sind vergangen und werden nicht mehr in den Sinn gerufen werden.

    Das ist die einzige Rettung udn auch die Hoffnung, die Jesus uns gegeben.

    www.wasistlosindieserwelt.de

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