Finanzaufsicht Ermittlungen wegen Insiderverdacht

Die britische Finanzaufsicht FSA und die Staatsanwaltschaft in Hessen gehen gemeinsam einem Verdacht von illegalem Insiderhandel nach.
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Hector Sants, Chef der FSA. Quelle: Reuters

Hector Sants, Chef der FSA.

(Foto: Reuters)

LONDON. Zwei Objekte in London und eine deutsche Adresse seien wegen Verdacht auf Insiderhandel durchsucht worden, ein 37-jähriger Mann und eine 28 Jahre alte Frau seien daraufhin in London festgenommen worden, teilte die britische Finanzaufsicht FSA gestern mit.

Bei der Durchsuchung in Deutschland habe es sich um eine Privatadresse in Königstein, in der Nähe von Frankfurt gehandelt, hieß es in Finanzkreisen. Bei dem Hauptverdächtigen handle es sich um den Manager eines größeren Finanzinstituts, allerdings seien keine deutschen Banken oder Vermögensverwalter in die Ermittlungen der britischen Aufseher verwickelt, hieß es in den Kreisen. Die deutsche Staatsanwaltschaft leistete bei den Durchsuchungen in Königstein lediglich Amtshilfe.

Die FSA geht bereits seit einiger Zeit mit härteren Bandagen gegen Marktmanipulation und Insiderhandel vor. Derzeit warten elf Verdächtige in London auf ihren Prozess. Im Frühjahr sorgte eine Großrazzia der FSA für Aufsehen, bei der es auch um den Insiderverdacht gegen einen hochrangigen Manager der Deutschen Bank ging. mm

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