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Finanzmärkte Angst vor der Staatspleite geht um

Die Finanzmärkte werden 2010 ihre Aufmerksamkeit den Staatsfinanzen und der Gefahr hoher Inflationsraten zuwenden. Wenn die Zinsen steigen, wird es ungemütlich für die Regierungen.
10 Kommentare
Geschlossenes Kleidungsgeschäft in Athen. Zweifel an Griechenlands Finanzen wecken Ängste vor dem einem Staatsbankrott. Quelle: dpa

Geschlossenes Kleidungsgeschäft in Athen. Zweifel an Griechenlands Finanzen wecken Ängste vor dem einem Staatsbankrott.

(Foto: dpa)

DÜSSELDORF. Ein Gespenst geht um auf den Finanzmärkten - das Gespenst des Staatsbankrotts. Die Zweifel an der Bonität Griechenlands schickten zum Jahresschluss Schockwellen durch die Märkte. Doch bisher seien das nur Vorboten kommender Turbulenzen, warnen Ökonomen. Die Angst vor der Staatspleite löst die Angst vor der Bankenpleite ab.

"Griechenland war nur ein Vorgeschmack auf das, was auf andere Länder zukommen wird", prophezeit Joachim Fels, Chefvolkswirt der US-Investmentbank Morgan Stanley. "Die Finanzmärkte werden 2010 das Thema Staatsbankrott und damit das Thema Inflation spielen." Das sind höchst ungemütliche Aussichten für die Regierungen der westlichen Industriestaaten: Kaum haben sie den Flächenbrand Finanzkrise unter Kontrolle, droht neue Gefahr.

Regierungen haben in der Not Billionenrisiken übernommen

Heraufbeschworen haben sie das selber. Um einen Kollaps des Weltfinanzsystems zu vermeiden, haben Regierungen und Notenbanken seit Herbst 2008 den Banken faule Kredite und riskante Wertpapiere in Billionenhöhe abgenommen, die Märkte mit billigem Geld geflutet und Rekordkonjunkturpakete geschnürt, um die Realwirtschaft aus ihrer Schockstarre zu befreien

.

So haben sie eine weltweite Depression vermieden - und sich selber in eine Falle manövriert. Ein zu rascher Ausstieg aus der lockersten Geldpolitik aller Zeiten droht eine neue Welle von Bankenpleiten auszulösen. Zugleich ist noch nicht abzusehen, wann die Realwirtschaft ohne die weitere Zufuhr von Konjunkturstützen wachsen kann.

Rasanter Anstieg der Staatsverschuldung

Noch nie ist die Staatsverschuldung in so vielen Ländern gleichzeitig in so kurzer Zeit so extrem gestiegen. Irland etwa rutscht von einem Haushaltsüberschuss in ein Defizit von fast 13 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Ähnliche Höhen erreichten die USA und Großbritannien. Deutschland bewegt sich in Richtung eines Defizits von sechs Prozent und eines Schuldenbergs von 80 Prozent des BIP und steht damit noch geradezu solide da.

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10 Kommentare zu "Finanzmärkte: Angst vor der Staatspleite geht um"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • 2010 wird die Finanzkrise wieder zurückschlagen. Krisenvorsorge Tipps gibt es unter http://www.mr-krisenvorsorge.de

  • Es ist seit der Gründung der FED immer das gleiche Spiel. Es wird also innerhalb der nächsten 2 Jahre spätestens weltweit eine Währungsreform geben.
    Die großen 5, also Rockelfeller, Rothschild, Kuhn-Loeb, Morgan und Warburg wird es nur reicher werden lassen. Hier liegt das GrundProblem. Wir werden um eine völlig neue bewertung und Änderung der Kapital-und Gesellschaftsstrukturen nicht umhinkommen. Die Lobbykratien dieser Welt müssen begreifen, dass der Mensch nicht mehr lange der Spielball von noch einflussreichen Gruppen bleiben kann, der ihren Reichtum erarbeitet und ihre Verluste ausgleicht. Je mehr dies erkannt wird umso schneller werden sich neue Strukturen der Achtung vor der Schöpfung also auch dem Menschen herausbilden. Sie sind der bestehenden Hydra weit überlegen, nur gut, dass diese noch nicht weiss, wann dieser Moment kommt. Entweder sie wird sich in ein Menschenachtendes Denken umwandeln oder sie wird untergehen. Dies ist dann das beste was sie der Menschheit noch schenken kann. Es wird und muss eine Umwandlung der Gier und des Materialismus in Mitgefühl und Verantwortung erfolgen. Daraus ergeben sich umwälzende Möglichkeiten einer neuen Wirtschafts- und Gesellschaftskultur, die dieser Planet dringend benötigt, die im Moment jedoch noch von den Zeloten und Zombies domniert wird. Eine spannende, jedoch sehr reinigende Zeit.

  • Also, vor kurzem hörte ich einen bericht über eine Ärztin, die mit eine ihrer Patientinen eine Unterhaltung über Krise, Finanzen etc. führte. Diese Patientin gehört den illuminierten Kreisen an, aristokratisch, früher einmal Oberhaupt eines Staates, die sagte: " die Zeit für das grosse "Culling" sei gekommen... Verwundert über den begriff, fragte die Ärztin nach und erhielt folgende Antwort: ... weiter unter "Finanzapokalypse kurz vor dem "Culling" (News)

  • Schaut euch mal die interviews mit Gerald Celente auf Youtube an.
    Der Mann hat bisher so gut wie immer Recht gehabt.
    Es stehen SEHR SCHLECHTE Zeiten für uns an.
    Da haben wir sogar noch großes Glück dass wie nicht in den USA oder UK leben.......

  • http://www.infokriegernews.de/wordpress/2009/12/30/celente-crash-im-fruehling-2010/


  • Um aus Deutschland raus soll:

    muss ich persönlich nicht Schlafen und brauche auch nicht Aufwachen.
    Der Jenninger der zu feige ist sich an Probleme des Landes zu Stellen diese Personen sind die Schläfer der Nation.

    Jedem ist es frei gestellt zu bleiben oder sich zu verpissen.

    Wen eine einheitliche Währung kommen sollte, dann wozu das Land verlassen?

    Mfg

  • Hoffen wir, das eine Währungsreform bald kommt,denn danach geht es wieder aufwärts. ich denke aber, das hat noch 2-3 Jahre Zeit dann erst einmal kommt davor immer eine inflation.

    Der Deutsche Staat kann nicht bankrott gehen
    denn der hat "nur" 2 billionen Euro Schulden aber
    die Deutschen haben ein Vermögen von 6 billionen.
    Das Geld holt sich der Staat natürlich von seinen bürgern.




    Die Amis sind bereits pleite, es wurde aber nicht offiziell verkündet.

    Die Chinesen haben den Großteil ihrer US Anlagen dort diskret zurück gefahren.

    Wie kaschiert man so etwas UND macht gleichzeitig noch ein gutes Geschäft?

    Die Sache funktioniert so:
    Die Chinesen haben ALLE Langläufer US bonds zurück gegeben.
    Eine Privatbank hat diese bonds welche 10 Jahre und mehr laufen gekauft.
    Sowas geschieht diskret, also haben ein paar Leute für die Vermittlung noch kassiert
    aber das sind Peanuts.
    Damit wird aber zwischen Käufer und Verkäufer keine direkte Verbindung hergestellt.

    ich erinnere an die 2 Japaner welche mit ca. 134 Milliarden bonds an der schweiz-italienischen
    Grenze geschnappt wurden.

    Diese US bonds bzw. Schatzbriefes der USA bzw. Staaten rentieren da es Langläufer sind mit ca. 4% Zinsen (3,3-5%).
    Um die Papiere zu bezahlen erhält die bank aber von der US Zentralbank FED einen Kredit wofür
    0,25% Zinsen fällig sind.

    Rechnen wir doch einmal:

    Die bank kauft für 1.400 Milliarden (gleich 1,4billionen) Papiere, die bringen bei 4% Zinsen 56 Milliarden Dollar Zinsen.
    An die FED Zentralbank werden 0,25 von 1,4 billionen gezahlt sind v3,5 Milliarden an Zinsen.

    bleibt also ein Profit von 52,5 Milliarden US Dollar pro Jahr!!!

    ich rede hier von lediglich Einer bank!!!

    Dieser:
    http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2009/11/blackrock-die-letzte-us-investmentbank.html

    Ein völlig risikoloses Geschäft!
    Die „diskrete“ Rückgabe von US Staatspapieren ist perfekt für die Chinesen. Jeder hat sein Gesicht gewahrt.
    Ob eine Statistik wie diese

    http://www.treas.gov/tic/mfh.txt

    falsch ist oder nicht interessiert niemanden!

    Die Japaner sind genauso wie die Chinesen in den Kauf von US Papieren involviert. Dummer Unfall das da
    2 Japaner an der Grenze geschnappt wurden bzw. ich glaube eher berlusconi wurde nicht entsprechend bei dem
    Geschäft eingebunden aber das ist eine nur weit hergeholte Vermutung von mir. ;-) ;-)

    Jeder hält natürlich im Moment den Mund!
    Logisch, das mit dem Geld vor allem Rohstoffe und Farmland gekauft werden. Darum hortet China auch viele Rohstoffe.

    Es ist für alle ein super Geschäft. Wie bei allen großen Geschäften kommt es ganz entscheidend auf den Ausstieg an.
    Der ist natürlich auch schon geplant!

    Aus den vorgenannten Gründen und Fakten wird und MUSS es eine Währungsreform geben.
    An einem Wochenende wird eine neue Währung geschaffen. Mit dieser neuen Währung und den dann sehr niedrigen Löhnen wird
    es wieder einen Aufschwung in Amerika und Europa, Deutschland geben.

    bei dieser neuen Währung wird es eine Weltwährung geben. China und andere Länder werden natürlich berücksichtigt.
    Man will ja schließlich weiter gute Geschäfte miteinander machen.

    Der Plan ist perfekt!
    Um die Einzelheiten wird noch gestritten aber so und nicht anders wird es kommen.

    Nichts und niemand kann das aufhalten.

    Genau darauf müssen wir uns einstellen.

    STOP! Wenn DU, ja DU jetzt nicht aufwachst, dann kann Dir keiner helfen!

    Überlege also was für Dich und Deine Familie das beste ist. Weiterschlafen funktioniert nicht mehr.

    Freundliche Grüße aus Fernost

    David
    http://rausausdeutschland.wordpress.com/
    [email protected]

  • Die Analyse ist falsch.
    Griechenland hat seinen banken gar nicht so viele Milliarden abgenommen, die Probleme von Griechenland liegen in jahrelanger Staatsneuverschuldung.

    irland ging es die Jahre gar nicht so gut, denn die angeblichen Wachstumsraten waren alles Spekulationsblasen.

    Japan zeigt mit 20 Jahren Stagnation eben, daß eine riesige Staatsverschuldung NiCHT beherrschbar ist, Argentinien geht es nicht schlechter.

    Wer aus der Krise lernen will, musst erst mal die berechnungsmethoden so ändern, damit Spekulationsluftblasen keine Steigerungen hinterlassen, damit belastungen nicht weggeschoben werden können, Risiken ncht ausgebucht werden könnnen, weder in bankenbilanzen noch Staatshaushalten, denn erst dann wird sich der bonigesteuerte investmentdamager nicht mehr zum aufblasen virtueller Zahlen engagieren. Erst wenn die Zahlen die Realität widerspiegeln (am besten die Realität eine menschenfreundlichen Staates), wird die Arbeit der zahlenorientierten Dumpfbacken auch realen Nutzen für den bürger bringen.

    Also bitte: Kredite richtig rechnen, Staatsvermögen richtig rechnen, PublicPrivatPartnership und ähnliche Verträge als Schulden in den Staatshaushalt einrechnen, Renten und beamtenpensionen zusammenführen damit die Zukunftsbelastung richtig gerechnet werden kann und vollständig aus zweckgebundenen Einnahmen finanzieren damit die wahre belastung erkennbar ist,

    und dann, ja dann viel kürzer treten. Ein Staat kann auch die Hälfte seiner Ausgaben machen, er muss dann halt man den Amigos sagen, daß es vererst nichts mehr gibt. Und wenn dabei eine ganze bussigesellschaft zusammenbricht: Sie hat es nicht anders verdient.

  • Die investmentbanker insbesondere haben - natürlich - das interesse, im Neuen Jahr ein neues Spiel zu spielen. Sie werden sich bereits oder in den nächsten Wochen darauf eingestellt haben, "baisse" zum nächsten profitablen Geschäft zu erheben. So wie sie ab Frühjahr 2009 die Propagandamaschine auf Hausse laufen ließen - und von den Kollegen bei FED und Government dabei liquide unterstützt wurden - läßt sich Geld stets auch mit dem Gegenteil verdienen. So ist das Leben und es ist gut so - doch nicht so ganz, wenn der Öffentlichkeit gewisse Details vorenthalten werden. Auf diese Weise arbeiten gewisse Leute daran, sich und ihre Arbeitgeber abzuschaffen, bzw. schwerst zu beschädigen. Und dann ist das gar nicht mehr gut. Die Linie zwischen intelligentem Geschäft und bloßer Ausnutzung der Allgemeinheit ist dünn und seit dem Subprime-behaverioual-Disturbance sehr brüchig.

  • Die gesamte Entwicklung ist doch langweilig.Weil die Geschichte beweist,daß alles schon mehrfach erlebt wurde.Enden wird das (wie immer) in einer Währungsreform.Mit allen Mitteln wird versucht dieser selbst verschuldeten Situation zu entrinnen.Die Notenbanken stellen den Staaten (Schuldnern) jede gewünschte Summe zur Verfügug,natürlich neu gedrucktes Geld.Das tun die banken, obwohl sie wissen diese Gelder niemehr zurück zu erhalten. Das ist doch alles Wahnsinn, beweist aber die Hilf und Ausweglosigkeit.