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Fünf der elf aufgenommenen Aktien sind P-Chips Premiere kommt in den MSCI World

Morgan Stanley Capital International (MSCI) hebt den Anteil asiatischer Aktien in seinen Indizes stark an. Insgesamt kommen Ende Mai 278 neue Werte in die MSCI-Benchmarkindizes, darunter 114 asiatische Unternehmen. Die deutschen Unternehmen Hochtief und Premiere werden in den MSCI-World- Index aufgenommen.

Bloomberg TOKIO. Weltweit ziehen Fonds mit einem gesamten Anlagevermögen von drei Bill. Dollar die MSCI-Indizes als Vergleichsmaßstab für die eigenen Portfolios heran. Fonds, die einen MSCI-Index nachbilden, müssen bei einem Umbau die entsprechenden Aktien kaufen oder verkaufen.

Die Aktien von Unternehmen, die in einen der Indizes aufgenommen werden, legten am Freitag zu. Neben Premiere und Hochtief, die in den Weltindex aufgenommen werden, rücken aus Deutschland die Papiere von Heidelberger Druckmaschinen, SIG Holding, Wincor Nixdorf, IVG Immobilien und Andritz in einen MSCI-Index auf.

„Für Premiere ist die Aufnahme in den Index sicherlich eine gute Nachricht“, sagt Harald Heider, Analyst bei der DZ Bank. „Es ist gut für ein Unternehmen, im Fokus der Investoren zu sein.“ Die Veränderungen im Index werden zum 31. Mai wirksam. MSCI trifft die Entscheidung über die Zusammensetzung der Indizes auf Basis des Marktwertes eines Unternehmens, des Handelsvolumen und des Streubesitzes.

Mit der Entscheidung, asiatische Firmen überproportional zu berücksichtigen, zollt MSCI der Wirtschaftsdynamik in der Region Tribut. Japanische Unternehmen machen mit 34 Neuzugängen die größte Gruppe unter den asiatischen Ländern aus. Erstmals hat MSCI auch so genannte P-Chips, Aktien chinesischer Unternehmen, die in Hongkong gehandelt werden, im MSCI China Index berücksichtigt. Fünf der elf aufgenommenen Aktien sind P-Chips.

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