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Grünes Licht der US-Börsenaufsicht Beru-Anteile jetzt auch an der Wall Street handelbar

Aktienanteile des schwäbischen Autozulieferers Beru können seit Montag auch in den USA gehandelt werden. Das Unternehmen will dadurch für Investoren aus Übersee attraktiver werden.

HB STUTTGART. Die US-Börsenaufsicht SEC habe Beru die Genehmigung zur Ausgabe so genannter American Depository Receipts (ADR) erteilt, teilte der Dieseltechnik-Spezialist in Ludwigsburg bei Stuttgart mit. Die Hinterlegungsscheine stehen für je eine halbe Aktie. Sie sollen außerbörslich gehandelt werden. Als Depotbank fungiere die Deutsche Bank.

„Mit dem ADR-Programm verbessern wir den Zugang zu den US-Investoren“, begründete Beru-Vorstandschef Marco von Maltzan den für ein MDax-Unternehmen ungewöhnlichen Schritt. Viele Fonds in den USA dürften laut Satzung nur in Dollar gehandelte Aktien kaufen, erläuterte ein Sprecher. Acht bis zehn Prozent der Beru-Aktien seien in US-Händen, künftig sollten es mehr werden. Damit könnte der Handel mit Beru-Papieren liquider werden, hofft von Maltzan. Noch in dieser Woche wolle sich Beru US-Investoren auf einer „Roadshow“ präsentieren.

Das Unternehmen glaubt an zunehmendes Interesse aus den USA an Beru angesichts einer wachsenden Verbreitung des Diesel und der Reifendruck-Kontrollsysteme auf dem nordamerikanischen Pkw-Markt. Der ADR-Handel könne für einen höheren Bekanntheitsgrad von Beru sorgen. Der US-Markt werde für das Unternehmen operativ immer wichtiger, erklärte von Maltzan.

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