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Handelsblatt-Gespräch S&P stellt sich auf strengere Regeln ein

Der Geschäftsführer von Standard & Poor's (S&P) in Deutschland, Torsten Hinrichs, erwartet eine stärkere Regulierung der Ratingagenturen. "Das steht vor der Tür", sagte er dem Handelsblatt (Donnerstagausgabe). Die EU-Kommission habe sich mit diesem Thema beschäftigt, und auch die amerikanische Börsenaufsichtsbehörede SEC (Securities and Exchange Commission) kümmere sich darum.

HB BERLIN. "Irgendeine Form der Neuregelung wird es geben", ist sich Hinrichs sicher - auch wenn der Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europäischen Parlaments sich am Dienstag gegen die Gründung einer EU-Aufsichtsbehörde für Ratingagenturen ausgesprochen hat. Ratingagenturen sind in den vergangenen Monaten verstärkt in die Kritik geraten. So plante S&P ein fiktives Landesbankenrating, mit dem die Bonität ohne die wegfallende Staatshaftung ermittelt werden sollte.

Nach Kritik der Bundesbank sowie der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) verschob S&P dieses Vorhaben um sieben Monate. Auch bei der Bewertung von Pensionsrückstellungen fühlten sich Unternehmen wie Thyssen-Krupp oder Linde von S&P diskriminiert. Unternehmen, die sich über den Kapitalmarkt finanzieren, sind stark von den Ratings abhängig. Eine Verschlechterung der Bonitätsbewertung zieht höhere Refinanzierungskosten nach sich.

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