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Handelsblatt Insider-Barometer Top-Manager machen Anlegern Mut

Deutschlands Top-Manager haben die Kursturbulenzen der vergangenen Wochen genutzt, um günstig Aktien ihrer Unternehmen zu kaufen.
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FRANKFURT. Das zeigt das aktuelle Insider-Barometer, das das Forschungsinstitut für Asset Management (Fifam) an der RWTH Aachen alle zwei Wochen zusammen mit Commerzbank Private Banking für das Handelsblatt berechnet. Damit setzen die Top-Manager ein Signal, dass sie vorerst kein weiteres Abrutschen der Kurse erwarten.

Nach den jüngsten Daten des Insider-Barometers überstieg die Anzahl der Aktienkäufe von Vorständen, Aufsichtsräten sowie deren Angehörigen aus den 160 Unternehmen des Dax, MDax, TecDax und SDax zuletzt deutlich die Anzahl der Insiderverkäufe. Wegen ihres Informationsvorsprungs gelten die Aktienorders von Insidern als wichtiger Indikator für die künftige Entwicklung an den Märkten.

„Nach dem kontinuierlichen Abwärtstrend seit August vergangenen Jahres kommt es nun erstmals zu einer nennenswerten Gegenbewegung“, sagt Fifam-Professor Rüdiger von Nitzsch. Seit dem damaligen Höchststand hatten Deutschlands Top-Manager ihren Optimismus Schritt für Schritt zurückgefahren. Jetzt rechnen die Insider zunächst mit keinen weitreichenden Kursverlusten mehr.

Auch Anlageexperten geben sich zuversichtlich. Ian Scott, Chef der Aktienstrategie bei Lehman Brothers in London, hält auf Grund der überdurchschnittlichen Dividendenrendite an seiner Kaufempfehlung für Aktien fest: „Diese hilft, vieles an Risiken und Marktschwankungen abzufedern“, sagt er. Ulrike Pfuhl, Vermögensverwalterin bei JP Morgan Asset Management, sieht ebenfalls keinen Grund für übermäßige Beunruhigung. Sie gewichtet Aktien im Vergleich zu Anleihen zurzeit „neutral“ und wartet auf „geeignete Gelegenheiten, die Aktienpositionen wieder aufzubauen“.

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