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Handelsplätze Aufsicht prüft Gebührenmodelle der US-Börsen

Wall-Street-Banken und weitere Großhändler erhalten erhebliche Rabatte an den US-Börsen. Die Börsenaufsicht SEC will dieses Prinzip nun genauer untersuchen.
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Kleine Broker zahlen oft deutlich höhere Handelsgebühren als große Händler. Quelle: AFP
New Yorker Börse

Kleine Broker zahlen oft deutlich höhere Handelsgebühren als große Händler.

(Foto: AFP)

New YorkIn den USA nimmt die Börsenaufsicht SEC die Handelsgebühren der Finanzplatzbetreiber unter die Lupe. Wie die Nachrichtenagentur Reuters von einer mit der Angelegenheit vertrauten Person erfuhr, geht es um die Frage, ob kleine Wertpapierhändler auf Kosten der großen benachteiligt werden.

Das aktuelle Preissystem der Börsen ist kompliziert und häufig undurchsichtig. Es sieht für die Wall-Street-Banken und andere wichtige Händler erhebliche Rabatte vor. Diese richten sich danach, wie viel Geschäft die Händler den Börsen bringen. Dies kann dazu führen, dass große Nutzer am Ende gratis handeln oder sogar noch Geld dafür bekommen, während kleine Broker mitunter hohe Gebühren zahlen.

Derartige gestaffelte Gebührenmodelle haben die meisten Betreibergesellschaften – darunter Intercontinental Exchange, zu der die traditionsreiche New Yorker Börse (Nyse) gehört, Nasdaq und Cboe Global Markets – zumindest in einigen ihrer Börsen etabliert. Ziel ist es, damit die Handelsvolumina und letztlich die eigenen Gewinne in die Höhe zu treiben.

Die SEC will nun untersuchen, ob eine solche Gebührenstruktur unfair ist. Sollte sie zu diesem Ergebnis kommen, könnte sie von den Börsen eine Vereinfachung ihrer Modelle verlangen. Die Betreiber könnten dadurch Gebühreneinnahmen in Millionenhöhe verlieren. Es handelt sich bislang nicht um eine formelle Untersuchung, aber die SEC holt Informationen bei den Börsen ein.

Die SEC lehnte eine Stellungnahme ab ebenso wie Nyse und Nasdaq.

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  • rtr
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