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Hipster-Albtraum Tech-Titel stürzen ab, Kaffee wird teuer

Die Marktbewegungen könnten dem Albtraum eines Westküsten-Hipsters aus den USA entsprungen sein: Internet-Aktien stürzten ab, Computerfreaks werden Manipulationen beim Börsenhandel vorgeworfen. Auch Kaffee wird teurer.
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Legal angebaute Marihuana-Pflanzen in Denver im US-Bundesstaat Colorado: Die Titel von Hemp brachen um mehr als Drittel ein, während sich der Kurs von Advanced Cannabis Solutions fast halbierte. Quelle: dpa

Legal angebaute Marihuana-Pflanzen in Denver im US-Bundesstaat Colorado: Die Titel von Hemp brachen um mehr als Drittel ein, während sich der Kurs von Advanced Cannabis Solutions fast halbierte.

(Foto: dpa)

San Francisco Die gute Entwicklung der Benchmark-Indizes für Aktien in den USA - der Dow-Jones-Index erklomm in der letzten Handelsstunde des Aprils sogar einen neuen Rekord-Schlussstand - täuscht über die Dramen unterhalb der Oberfläche hinweg.

Facebook, einst das Vorzeigekind des Bullenmarkts hochfliegender Momentum-Aktien, trat in einen Bärenmarkt ein und drohte die gesamten Tech-Aktien im Dow mit nach unten zu ziehen. Die Aktie von Twitter beendete den Monat sogar auf dem niedrigsten Stand seit dem Börsengang im vergangenen Jahr.

Insgesamt betrachtet hatten Tech-Aktien nicht wirklich ihren besten Monat. Anders als S&P 500 und Dow Jones gab der technologielastige Nasdaq Composite Index im April um zwei Prozent nach. Erstmals seit 2012 wurden damit zwei Monatsverluste in Serie registriert.

Und mit dem Thema der Marihuana-Aktien sollte man am besten gar nicht erst anfangen, weil das dem einen oder anderen Hipster die Tränen in die Augen treiben könnte. So brachen die Titel von Hemp im April um mehr als Drittel ein, während sich der Kurs von Advanced Cannabis Solutions fast halbierte.

Ins Rampenlicht drängten dagegen Rohstoffe mit einer Rally bei Agrargütern und Industriemetallen. Der Nickelpreis zog um 15 Prozent an - so stark an wie seit September 2012 nicht mehr -, getrieben von Spannungen zwischen Russland und der Ukraine, die Sorgen um Lieferengpässe auslösten. Die von Starbucks bevorzugte Kaffeesorte Arabica erreichte infolge einer Dürre in Brasilien sogar ein 26-Monatshoch. Der S&P GSCI Total Return Index der Rohstoffe legte im April um 0,7 Prozent zu und verzeichnete damit den dritten Monatsgewinn in Folge.

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