Im Jahr 2013 Japans Handelsdefizit auf Rekordhöhe

Die Katastrophe von Fukushima hat noch immer drastische Auswirkungen auf die japanische Handelsbilanz. Durch hohe Einfuhren von Öl und Gas muss das Land nun ein neues Rekorddefizit verkraften.
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Nach Fukushima sind die japanischen Atomkraftwerke noch immer ausgeschaltet. Das führt nun zu einem massiven Handelsdefizit. Quelle: dpa

Nach Fukushima sind die japanischen Atomkraftwerke noch immer ausgeschaltet. Das führt nun zu einem massiven Handelsdefizit.

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TokioJapan hat im vergangenen Jahr ein Handelsbilanzdefizit in Rekordhöhe verzeichnet. Wie die Regierung am Montag bekanntgab, stieg der Fehlbetrag im Vergleich zum Vorjahr um 65,3 Prozent auf rund 11,5 Billionen Yen (82 Milliarden Euro). Grund seien der schwache Yen und die drastisch erhöhten Einfuhren von Öl und Gas als Ersatz für die Atomkraftwerke, die in Folge der Katastrophe in Fukushima zu Inspektionen noch immer abgeschaltet sind. Zwar hat die Yen-Schwäche die Exporterlöse um 9,5 Prozent auf 69,8 Billionen Yen anziehen lassen. Noch stärker stiegen aber die Importkosten für Japan: um 15 Prozent auf den Rekordwert von 81,3 Billionen Yen.


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