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Indexwechsel Das sind die Neulinge im MDax und SDax

Beim MDax und SDax gibt es Neueinsteiger. Grenke ersetzt Wacker Chemie in der zweiten Börsenliga, Eckert & Ziegler übernimmt die Position von Vossloh.
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Es kommt neuer Wind in die Aufstellung der Aktienindexe. Quelle: dpa
MDax und SDax

Es kommt neuer Wind in die Aufstellung der Aktienindexe.

(Foto: dpa)

FrankfurtDer Finanzdienstleister Grenke rückt in den MDax auf. Das Unternehmen aus Baden-Baden ersetzt die Aktien von Wacker Chemie, die in den SDax absteigen. Das teilte die Deutsche Börse am Mittwochabend mit. Zudem ersetzt die Medizintechnikfirma Eckert & Ziegler den Bahninfrastruktur-Spezialisten Vossloh im SDax.

Die Zusammensetzung von Dax und TecDax bleibt dagegen unverändert. Wirksam werden die Änderungen am 24. Juni und sind vor allem für Fonds wichtig, die die Indizes exakt nachbilden. Die erforderlichen Umschichtungen können sich auf die Aktienkurse der Unternehmen auswirken.

So hat auch die Grenke-Aktie auf die Bekanntgabe des MDax-Aufstiegs am Donnerstag positiv reagiert. Das Papier legte zeitweise mehr als vier Prozent zu. Auch längerfristig hat sich das Papier stark entwickelt. In den vergangenen fünf Jahren liegt das Plus bei über 240 Prozent. Lediglich vom Allzeithoch bei 107,30 Euro, das Ende September 2018 erreicht wurde, hat sich die Aktie wieder etwas entfernt. Im Rahmen der allgemeinen Marktschwäche im vierten Quartal hatte auch Grenke verloren.

Das Geschäft läuft unterdessen gut. Neben IT-Leasing bietet das Unternehmen auch Bankprodukte und Factoring vor allem für mittelständische Kunden an. Nach einer deutlichen Gewinnsteigerung im Jahr 2018 freuten sich die Aktionäre über einen Anstieg der Dividende von 70 Cent auf 80 Cent je Aktie. Vorstandschefin Antje Leminsky erwartet im laufenden Jahr ein anhaltend hohes Wachstum bei Neugeschäft und Gewinn, wie sie auf der Hauptversammlung im Mai betonte. Analysten hatten die Entwicklung im ersten Quartal 2019 als „solide“ bezeichnet.

Auch bei der Aktie von Eckert & Ziegler kam es am Donnerstag zu einem Kursplus von in der Spitze mehr als sechs Prozent. Das Unternehmen gehört laut eigenen Angaben zu den weltweit größten Herstellern von radioaktiven Komponenten für medizinische, wissenschaftliche und messtechnische Zwecke. Die Erzeugnisse finden unter anderem in der Krebstherapie Anwendung. Bislang haben die Firma, deren Aktie seit 1999 börsennotiert ist, nicht allzu viele Analysten auf dem Zettel. Mit der Aufnahme in den Kleinwerteindex SDax dürfte sich das nun ändern.

Die nächste planmäßige Überprüfung der Aktienindizes steht am 4. September an. Da dürften dann wieder die Aktien größerer Konzerne, etwa aus dem deutschen Leitindex, im Fokus stehen.

Mehr: Im vergangenen Jahr musste Vossloh Einbußen hinnehmen. Auch dieses Jahr ist von dem Verkehrstechnikkonzern kaum Wachstumsdynamik zu erwarten.

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