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Insiderhandel-Affäre Ex-Börse-Chef Kengeter anscheinend zu millionenschwerer Strafzahlung bereit

Laut Medienberichten sei der unter Druck geratene Ex-Chef der Deutschen Börse, Carsten Kengeter, zu einer Strafzahlung von fünf Millionen Euro bereit.
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Der ehemalige Chef der Deutschen Börse ist laut Medienberichten bereit, eine Strafzahlung in Höhe von fünf Millionen Euro zu leisten. Quelle: dpa
Carsten Kengeter

Der ehemalige Chef der Deutschen Börse ist laut Medienberichten bereit, eine Strafzahlung in Höhe von fünf Millionen Euro zu leisten.

(Foto: dpa)

Frankfurt In die Insiderhandel-Affäre um den ehemaligen Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter kommt einem Magazinbericht zufolge Bewegung. Die Börse habe der Finanzaufsicht Bafin signalisiert, dass Kengeter zu einer Strafzahlung in Höhe von fünf Millionen Euro bereit sei, berichtete das „Manager Magazin“ am Donnerstag. Die Börse selbst wolle weiterhin zehn Millionen Euro zahlen, um den Fall beizulegen.

Die Deutsche Börse lehnte eine Stellungnahme ab. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt sagte, in dem Fall gebe es keine neuen Entwicklungen. Von der Bafin und Kengeter waren zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Kengeter wird vorgeworfen, er habe Aktien der Deutschen Börse erworben, um von Kursgewinnen zu profitieren - als er bereits plante, die Londoner Börse LSE zu übernehmen. Dieses Vorhaben war später gescheitert. Kengeter hat wiederholt seine Unschuld beteuert. Ein Deal mit der Staatsanwaltschaft Frankfurt, wonach Kengeter selbst 500.000 Euro und die Deutsche Börse zehn Millionen zahlen sollten, war im Oktober 2017 gescheitert. Kurz darauf musste der Börsenchef seinen Hut nehmen.

Kengeter hatte im Dezember 2015 im Rahmen eines Vergütungsprogramms für 4,5 Millionen Euro Aktien des Börsenbetreibers gekauft zwei Monate, bevor die Fusionspläne mit der Londoner Börse LSE öffentlich wurden.

Aufsichtsratschef Joachim Faber, der das umstrittene Aktienoptionsprogramm auf den Weg gebracht hatte, hatte nach Kritik von Investoren auf der Hauptversammlung im Mai 2018 seinen vorzeitigen Abgang angekündigt. Er dränge nicht darauf, die gesamte Wahlperiode bis 2021 an der Spitze des Kontrollgremiums zu stehen.

  • rtr
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