Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Kaffeefilialist will Explansionspläne von Beiersdorf begleiten Tchibo macht Beiersdorf fit für den Dax

Beiersdorf soll bald an die Börse. Das Hamburger Handelsunternehmen Tchibo will den von ihm mehrheitlich kontrollierten Kosmetikhersteller fit für den Deutschen Aktienindex (Dax) machen.

HB HAMBURG. Für sich selbst sieht der Kaffeefilialist trotz Rabattschlachten im Einzelhandel und der anhaltenden Konsumflaute derzeit keine Wachstumsgrenzen. Grundlage dafür sei das wöchentlich wechselnde Angebot von Gebrauchsartikeln in bereits 53 000 Verkaufsstellen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Großbritannien.

„Wir wollen gerne aus Beiersdorf einen Dax-Wert mit breitem Publikumsanteil machen“, sagte Vorstandschef Dieter Ammer am Dienstagabend im Club Hamburger Wirtschaftsjournalisten. Tchibo arbeite daran, dass Beiersdorf schon bald die Voraussetzungen für einen Aufstieg in den deutschen Leitindex schaffe. Die nächste Entscheidung der Börse über die Dax-Zusammensetzung steht im Herbst an. Die bislang im MDax für mittelgroße Firmen gelistete Beiersdorf AG gilt seit längerem als Dax-Kandidat, war im vergangenen Jahr aber wegen der Übernahmespekulationen nicht berücksichtigt worden.

Seit der mit der Allianz vereinbarten Mehrheitsübernahme von Beiersdorf durch eine Investorengruppe um Tchibo gilt diese Unsicherheit als beendet. Tchibo hatte im Oktober zusammen mit einer städtischen Beteiligungsgesellschaft sowie Beiersdorf selbst für gut 4 Mrd. Euro 40 Prozent an dem Hamburger Kosmetikunternehmen von dem Münchener Versicherungsriesen Allianz erworben. Tchibo übernahm 19,6 Prozent und konnte so seine bereits bestehende Beteiligung auf 49,9 Prozent aufstocken. Die Gruppe um Tchibo hatte sich auch zusammengefunden, um Beiersdorf vor einer Zerschlagung zu retten, die bei einem Verkauf an einen ausländischen Investor gedroht hätte. Unter anderem hatte der US-Konsumgüterhersteller Procter & Gamble als Kaufinteressent gegolten.

Seite 123Alles auf einer Seite anzeigen
Serviceangebote