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Kursentwicklung weckt Interesse Aktien laufen Fonds den Rang ab

Die Deutschen haben in den ersten sechs Monaten wieder verstärkt Aktien gekauft. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Deutschen Aktieninstituts. Doch während bei den Dividendenpapieren schon wieder von neuen Rekorden die Rede ist, fällt die Fondsbranche weiter zurück.

HB FRANKFURT. Der Anstieg des Dax in der ersten Jahreshälfte hat die Deutschen offenbar wieder risikofreudiger gemacht. Den Berechnungen des Deutschen Aktieninstituts (DAI) zufolge hatten im ersten Halbjahr 4,3 Millionen Deutsche Dividendenpapiere in ihren Depots liegen, rund fünf Prozent mehr als noch in den vorangegangenen sechs Monaten. Zugleich aber nahmen die Anleger seltener die Hilfe eines Fondsmanagers in Anspruch und zogen sich aus den als sicherer geltenden Fonds zurück: Die Zahl der Fondsbesitzer sank im ersten Halbjahr um rund sechs Prozent. Insgesamt halten damit 10,5 Millionen Deutsche Aktien, entweder direkt oder über Fonds, im zweiten Halbjahr 2006 waren es noch 10,7 Millionen.

Die Kursentwicklung im ersten Halbjahr habe das Interesse an der Aktie geweckt, kommentierte DAI-Chef Rüdiger von Rosen die am Dienstag veröffentlichten Zahlen. „Die Anleger beschäftigen sich wieder stärker mit dem Thema Aktien und auch mit den dahinterstehenden Unternehmen. Deswegen ist auch die Zahl derjenigen, die über einen Fonds indirekt in Aktien investieren, gesunken“, sagte von Rosen. Das mache Mut, dass die Rekordzahl aus dem Jahr 2001, als über zwölf Millionen Deutsche in Aktien investierten, wieder erreicht werde, „wenn auch noch nicht in diesem Jahr“, sagte von Rosen.

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