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Kurzfristige Börsenprognose Dax-Ausblick: Unsicherheit bleibt

Nach den jüngsten Turbulenzen an den Aktienmärkten brauchen Anleger auch in der kommenden Woche gute Nerven. Die Krise am US-Immobilienmarkt dürfte Aktienexperten zufolge weiter für starke Schwankungen an den Finanzmärkten sorgen.

HB FRANKFURT. Auch sind die Erwartungen an die US-Notenbank Fed niedrig, dass sie nach ihrer zweitägigen Sitzung klare Signale über ihre künftige Zinspolitik gibt. „Ich gehe davon aus, dass die Korrekturphase anhält. Wir sind noch nicht über dem Berg“, sagt Helaba-Stratege Markus Reinwand. Seiner Einschätzung nach könnte der Dax in naher Zukunft bis in die Region von 6 200 Punkten abtauchen.

Andere Aktienexperten rechnen ebenso mit großen Kursschwankungen an den Märkten. „Die Nervosität wird auch in der kommenden Woche nicht weichen“, sagt Aktienstratege Tobias Basse von der NordLB. Sein Kollege Volker Borghoff von HSBC Trinkaus & Burkhardt sieht den Dax indes stabiler: „Es bestehen gute Chancen, dass das Tagestief von Mittwoch mit 6 450 Punkten erst einmal hält.“

Die Schieflage einer US-Hypothekenbank hatte bei Investoren Befürchtungen über eine handfeste Krise am Immobilienmarkt aufkommen lassen, wodurch die US-Wirtschaft dann auch breiter getroffen werden könnte. Die vom Kurssturz an der chinesischen Börse Ende Februar ohnehin verunsicherten Anleger zogen sich zuletzt vermehrt aus Aktien zurück. So verlor der Dax im Wochenverlauf rund zwei Prozent und krebste am Freitag um die Marke von 6 600 Punkten. „Sollte es keine neuen Hiobsbotschaften vom US-Hypothekenmarkt geben, dürfte die Risikoneigung der Anleger wieder zunehmen“, glaubt Borghoff.

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